Kündigung provozieren

10 Anzeichen: Provider will Sie loswerden

23. September 2016
Von Michael Kallus
Service Provider und ihre Kunden sind im Idealfall über lange Zeit verbunden. Doch mehren sich die folgenden Anzeichen, sollten Sie die Lage genauer analysieren.
Sitzen Sie gut? Manchmal sägt der Provider am Beziehungsstuhl.
Sitzen Sie gut? Manchmal sägt der Provider am Beziehungsstuhl.
Foto: D. Ridley - Fotolia.com

Es passiert in den besten Beziehungen: Einer der beiden Partner verliert einfach das Interesse. Service Provider sind eigentlich an langen Verträgen mit ihren Kunden interessiert, weil sie erst dann guten Profit erzielen. Liegt dieser Profit aber in weiter Ferne, wird es kritisch - für den Kunden. Denn große IT-Provider führen manchmal Programme ein, um sich von den 10 Prozent der am wenigsten rentablen Kunden zu trennen.

Doch die Trennung ist meist schwierig, denn die Verträge sind auf lange Zeit angelegt, eine einseitige Kündigung kommt daher teuer. So bleibt dem Provider nur, den Kunden auf subtile Weise zur Kündigung zu bringen oder seine Margen zu verbessern - oder beides.

Woran erkennt man nun, ob man zu den Problemkunden gehört? Die Autorin Stephanie Overby von unserer US-Schwesterpublikation CIO.com hat 10 Anzeichen identifiziert, die auf ein baldiges Ende der Beziehung schließen lassen.

1. Wir müssen reden

Fällt ein Kunde in den Bodensatz der am wenigsten rentablen Kunden, so ist ein Provider selten so schüchtern, ihn das nicht spüren zu lassen. Eher wird der Anbieter damit beginnen, seine Anliegen vorzubringen und Änderungen über Standard-Governance-Prozesse ins Auge zu fassen, anstatt sofort subtile Kündigungspläne zu entwickeln. Ihr Gegenüber könnte auch versuchen, den Vertrag neu zu verhandeln oder sich in Meetings auf Entscheiderebene durch eine Menge kritischer Punkte hindurchzuarbeiten.

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