Sicherheitsratgeber

10 Grundregeln für ein sicheres System

Geboren Mitte der 70er Jahre, ist er mit dem PC aufgewachsen. Erste Basic-Programme auf dem 8086, beeindruckende CGA- und EGA-Adventures auf dem 80286 - der PC war immer da, als Werkzeug, als Spielzeug, als Chance, einzigartige Dinge zu tun. Schon während des Physik-Studiums machte er dann sein Hobby langsam zum Beruf, indem er als studentische Aushilfskraft die PC-WELT-Redaktion bei allerlei kleinen Aufgaben unterstützte. Von da an war der Studienabschluss eigentlich nur noch ein notwendiges, aber eher lästiges Projekt. Der echte Spaß ging immer erst nach den Vorlesungen in der Redaktion los - tüfteln, querdenken, schreiben, Menschen erreichen. Klar, dass es nach Abschluss des Studiums nur einen Weg geben konnte – mit voller Kraft zur PC-WELT. Seither besteht seine Begeisterung für Wissenschaft, Technik und deren Einfluss auf die Menschen fort. Die Vernetzung und Digitalisierung der Welt ist sicherlich eine der größten Entwicklungen dieser Generationen. Er ist froh, diese spannende Zeit mit der und für die PC-WELT und Macwelt gestalten zu können.
System und Software ständig aktualisieren, als eingeschränkter Benutzer arbeiten, nur Tools bekannter Quellen installieren: Wer solche Grundregeln beachtet, spart sich die Sicherheitssoftware.
Je mehr Software Sie auf Ihrem Windows-Rechner installiert haben, desto größer ist das Risiko einer Sicherheitslücke.
Je mehr Software Sie auf Ihrem Windows-Rechner installiert haben, desto größer ist das Risiko einer Sicherheitslücke.

Das Thema Sicherheit ist eine Geldmaschine, Paranoia ein Geschäftsmodell. Susi-Sorglos-Schutz-Tools für den Privat-PC haben einen großen Markt. Solche Tools vermitteln dem Verbraucher das Gefühl, absolute Sicherheit sei käuflich. Das ist falsch: Absolute Sicherheit ist eine Illusion, ein vernünftig geschütztes System allerdings keineswegs. Im Gegenzug bedeutet Schutz aber auch immer, auf Freiheiten zu verzichten. Wenn Sie die Tür offen lassen, kann die beste Alarmanlage der Welt nichts gegen Einbrecher ausrichten.

Wer diese Regeln verinnerlicht, entzaubert Malware
Ausschlaggebend ist vor allem ein verantwortungsvoller Umgang mit dem PC, gerade wenn er per Internet mit der ganzen Welt verbunden ist. Die Leitsätze dafür haben wir im Folgenden in Form von 10 Grundregeln zusammengefasst. Wenn Sie diese verinnerlicht haben und ausnahmslos anwenden, ist Ihr System unter Windows 2000, XP und Vista mindestens genauso gut geschützt wie durch den Einsatz eines Spezial-Tools. Die positiven Nebeneffekte dabei: Sie müssen sich nicht blind auf eine Software verlassen, die selbst fehlerhaft sein kann und deren Funktionalität nicht transparent ist. Außerdem nehmen Sie der Malware ihren Schrecken. Ein Blick auf die Angriffs-Strategien zeigt recht schnell, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird.