Business Continuity Management

10 Maßnahmen, den IT-GAU zu verhindern

24. August 2009
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Auch wenn IT-Totalausfälle selten vorkommen: Ein Restrisiko ("shit happens") beim Betrieb von Rechenzentren und IT-Infrastruktur bleibt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit diesem Risiko umgehen.
Echte Disaster sind selten. Dennoch sollten Sie für den Fall der Fälle gerüstet sein.
Echte Disaster sind selten. Dennoch sollten Sie für den Fall der Fälle gerüstet sein.

Ohne IT geht in modernen Unternehmen nichts mehr. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen, die verhindern sollen, dass ein Totalausfall im RechenzentrumRechenzentrum das ganze Unternehmen lahm legt. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

In Fertigungsbetrieben betrifft dies etwa die Rechner zur Steuerung der Produktionsmaschinen, in den BankenBanken die Transaktionssysteme und bei einem Mobilfunkbetreiber sind es beispielsweise Funknetze und Abrechnungssysteme. Top-Firmen der Branche Banken

Und selbst wenn die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der IT-Rechenleistung 99 Prozent beträgt, bedeutet das - rein rechnerisch - im Jahr einen Ausfall von 88 Stunden. Das hat der IT-Dienstleister NTT Europe ausgerechnet. Bei einer Verfügbarkeit von 99,9 Prozent bleiben immerhin neun Ausfallstunden übrig. Sogar eine Quote von 99,99 Prozent bedeutet noch einen Ausfall von 53 Minuten. Entscheiden Sie selbst, was solche Fehlzeiten für Ihr Unternehmen bedeuten.

Aber es ist nicht nur die IT selber, die kaputt gehen kann. Beim Business-Continuity-Management (BCM), so NTT Europe, sollten Sie auch Ereignisse wie Brand, Wasserschaden oder Stromausfall berücksichtigen, deren Ursachen außerhalb Ihres Einflussbereichs liegen.

Selbst wenn hierzulande die Stromnetze nur selten längere Zeit ausfallen, bleibt ein Restrisiko. Jedes Unternehmen tut gut daran, sich über die möglichen Konsequenzen solcher unvorhergesehener Ereignisse im Klaren zu sein und sich darauf vorzubereiten.