Vorsicht bei Office 2010

10 Tipps für die Migration auf Windows 7

06. Mai 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer mit Windows 7 auch Office 2010 einführt, sollte die 32-Bit-Variante des Betriebssystems wählen. Sonst drohen Inkompatibilitäten, warnt Aagon Consulting.

Seit Ende Februar gibt es das Service-Pack 1 für Windows 7. Aagon Consulting hat zehn Tipps für CIOs zusammengestellt, die von Windows XP auf Windows 7 migrieren möchten.

1. Windows 7 in 32 oder 64 Bit

Am einfachsten ist die Windows 7-Einführung zusammen mit neuen PCs.
Am einfachsten ist die Windows 7-Einführung zusammen mit neuen PCs.
Foto: rgbspace - Fotolia.com

Hier kommt es darauf an, wie viel Arbeitsspeicher der einzelne Anwender benötigt. Für diejenigen, die jetzt oder in den kommenden vier Jahren mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher brauchen, sollten sich Unternehmen die 64-Bit-Version näher ansehen und ihre Anwendungen darunter genau testen, rät Aagon Consulting. Für andere Mitarbeiter dürfte die 32-Bit-Version ausreichen. Doch die Experten raten zur Vorsicht: Wer zeitgleich Office 2010 einführen möchte, sollte unbedingt auf die 32-Bit-Variante setzen. Denn insbesondere bei Makros und Outlook gebe es in der größeren Version noch zu viele Inkompatibilitäten.

2. Migrationsstrategie wählen

Die einfachste Variante ist natürlich, Windows 7 zusammen mit neuen PCs einzuführen. Ist das nicht möglich, kann man auch bestehende Rechner auf Windows 7 umstellen. Die Experten raten zu einer abteilungsweisen Migration mit dem Ziel, das alte Betriebssystem nach einigen Monaten komplett im Unternehmen abzulösen. Wer Windows 7 nur im Bedarfsfall zusammen mit neuer PC-Hardware einführen möchte, muss bedenken, dass eine parallele Unterstützung von zwei Betriebssystemen höhere Support-Kosten verursacht.

3. Inventarisierung als Basis

Wer bestehende Rechner migrieren möchte, muss diese in einem ersten Schritt auf ihre Leistungsfähigkeit prüfen. Mit dem kostenlosen "Assessment and Planning Toolkit" von MicrosoftMicrosoft lässt sich zum Beispiel prüfen, ob die im Unternehmen vorhandene Hardware für das neue Betriebssystem überhaupt leistungsstark genug ist. In einem zweiten Schritt muss sämtliche im Unternehmen installierte Software inventarisiert werden. Denn die Migration eines Rechners von Windows XP auf Windows 7 macht eine Neuinstallation des Betriebssystems und aller Anwendungen notwendig. Alles zu Microsoft auf CIO.de