Google, Xing & Co. optimieren

10 Tipps für die Online-Reputation

Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
James A. Martin ist Autor des Blogs "Living the Tech Life" unserer US-Schwesterpublikation CIO.com.
Wer demnächst auf Jobsuche gehen möchte, sollte vorsorglich einmal den eigenen Namen googeln. Experten geben Tipps, wie man Ergebnisse optimiert.

Viele Bewerber bereiten sich intensiv auf die JobsucheJobsuche vor. Sie aktualisieren ihren Lebenslauf, verfassen ein passendes Anschreiben und üben vor Gesprächen Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Doch eines vergessen Jobsuchende immer wieder - sie schenken ihrer Online-Reputation keine oder zu wenig Aufmerksamkeit. Viele Recruiter googeln Kandidaten. Auch deshalb ist es wichtig, den eigenen Namen einmal selbst in die Google-Suchmaske einzutippen und sich die Ergebnisse auf den ersten Seiten genauer anzusehen. Alles zu Jobsuche auf CIO.de

Im Idealfall googelt man seinen Namen bereits einige Zeit vor der Bewerbungsphase.
Im Idealfall googelt man seinen Namen bereits einige Zeit vor der Bewerbungsphase.
Foto: Stephen Morris (für Fellowes)

Die Suchergebnisse bei GoogleGoogle aufzupolieren ist zeitaufwendig, aber kein Ding der Unmöglichkeit. Andy Beal, CEO beim Social MediaSocial Media Monitoring-Dienst Trackur und weitere Reputationsexperten haben unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com zehn Tipps für eine bessere Online-Reputation verraten: Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

1. Genau überlegen, was man teilen möchte: Diesen Tipp hat man bereits gefühlt eintausend Mal gehört, doch nach wie vor teilen viel zu viele Menschen bedenkenlos persönliche Daten. Sie missachten, dass auch Einträge aus FacebookFacebook oder TwitterTwitter in den Suchergebnissen auftauchen können. Schnell werden dann zum Beispiel persönliche Daten wie das Geburtsdatum unter den Top-Einträgen einer Google-Suche sichtbar. Auch bei Fotos kann man es nicht oft genug wiederholen: Man sollte nie Fotos von sich im Internet hochladen, die ein Recruiter nicht sehen sollte, so der Experte Andy Beal. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

2. Bereits vor der Jobsuche beginnen: Idealerweise, sagt Beal, fängt man bereits vor der Bewerbungsphase damit an, seine Suchergebnisse bei Google zu optimieren. Diese Ergebnisse können sich immer wieder verändern, deshalb sollte man die Suche auch während der Bewerbungsphase regelmäßig wiederholen. Gut wäre es zum Beispiel, wenn Recruiter unter den ersten Suchergebnissen interessante ProjekteProjekte finden, an denen man in der Vergangenheit beteiligt war. Bewirbt man sich nicht gerade auf einen Job mit Social Media-Bezug, ist es nach Meinung von Beal auch okay, wenn Personaler keine Einträge über einen finden. Alles zu Projekte auf CIO.de

3. Personalisierte Suchergebnisse ausblenden: Google zeigte seinen Nutzern keine einheitlichen Suchergebnisse an, sondern bezieht in die Ergebnisse zum Beispiel den Standort, das bisherige Suchverhalten und Ergebnisse aus Google+ mit ein. Um diese personalisierten Ergebnisse auszublenden, muss man das Webprotokoll löschen. Wer keinen Google-Account hat, kann personalisierte Suchergebnisse durch das Blockieren von Google Cookies verhindern.