Die typischen Fehler

10 unbeabsichtigte Folgen beim Outsourcing

02. November 2010
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Für ihre Liste der größten Stolperfallen haben sich die Forscher der Universität Tennessee zahlreiche Outsourcing-Deals angeschaut. Dabei haben sie Verträge aus den Bereichen IT und Backoffice ebenso unter die Lupe genommen, wie Kontrakte aus Produktion und Logistik.

Die Forscher der Universität Tennessee haben sich Outsourcing-Deals aus unterschiedlichen Bereichen angeschaut. Sie untersuchten Verträge aus den Bereichen IT und Backoffice sowie Kontrakte aus Produktion und Logistik.

Die Forschungsarbeit brachte eine ganze Reihe der Sünden von Outsourcing-Kunden ans Tageslicht. Die meisten Fehler lassen sich auf ein einfaches Faktum zurückführen: „Sie bekommen, wofür Sie bezahlen“. Oder – etwas freundlicher ausgedrückt: „Sie erhalten, was Sie vertraglich vereinbart haben“.

Eins der häufigsten Probleme sei es, so Kate Vitasek von der Universität in Tennessee, dass das Business-Modell des Kunden mit dem Outsourcing-Vertrag nicht übereinstimmt. „Eins der mächtigsten Gesetze dieses Planeten“, sekundiert der Ökonom Steven Levitt, „ist das der unbeabsichtigten Folgen“. Gut gemeint, meint dieser Lehrsatz aus der Sozialwissenschaft, ist nicht immer auch gut gemacht, und jede noch so positive Handlung kann negative Folgen haben. Die treten zum Beispiel dann ein, wenn Leute bloß das tun, wofür sie bezahlt werden.

Auf das Thema OutsourcingOutsourcing bezogen heißt das: Service Provider erledigen nur genau das absolute Minimum dessen, was nötig ist, um das Geld ihres Auftraggebers guten Gewissens kassieren zu können – und keinen Deut mehr. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Das Forscherteam aus Tennessee hat zehn typische Fehler ausgemacht, die jeden Outsourcing-Deal zu Fall bringen können.

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