Facebook, Xing & Co.

133 Kontakte in 2,4 sozialen Netzwerken

05. Mai 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
40 Millionen Deutsche sind laut Bitkom Mitglied in sozialen Netzen. Die Hälfte macht ihre Daten allen zugänglich. Junge Nutzer haben gern mehr als 200 Kontakte.

"Halb Deutschland ist in sozialen Netzwerken aktiv" betitelte der Branchenverband Bitkom Mitte April seine aktuellen Studienergebnisse. Wie Bitkom darauf kommt? Befragt wurden 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren. 76 Prozent von ihnen sind angemeldet. In absoluten Zahlen entspricht das 40 Millionen Bundesbürgern. 2010 waren es erst 30 Millionen, innerhalb eines Jahres sind also zehn Millionen hinzugekommen.

Jeder hat durchschnittlich insgesamt 133 Kontakte in sozialen Netzwerken bestätigt, wie Forsa für den Bitkom ermittelt hat.
Jeder hat durchschnittlich insgesamt 133 Kontakte in sozialen Netzwerken bestätigt, wie Forsa für den Bitkom ermittelt hat.
Foto: Octus - Fotolia.com

Noch beeindruckender sind die Zahlen für die Gruppe der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer. 96 Prozent von ihnen sind in mindestens einem sozialen Netzwerk registriert. Aber auch 80 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und immerhin jeder zweite Internetnutzer über 50 haben ein Profil in mindestens einem Netzwerk.

Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communities angemeldet. Am beliebtesten sind die NetzwerkeNetzwerke FacebookFacebook (47 Prozent der Internetnutzer angemeldet), die VZ-Netzwerke (27 Prozent) und Stayfriends (27 Prozent). Neun Prozent der Internetnutzer sind beim Business-Netzwerk Xing registriert. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Netzwerke auf CIO.de

In den Netzwerken haben die Mitglieder im Schnitt insgesamt 133 Kontakte. Hier wurde nach der Anzahl der gesamten Kontakte gefragt, nicht nach der durchschnittlichen Kontaktzahl in einem Netzwerk. Jüngere Nutzer sind dabei kontaktfreudiger. Fast jeder Dritte unter 30 hat über 200 Personen in seinen Kontaktlisten, bei Nutzern ab 50 hingegen sind es größtenteils weniger als 30 Freunde.