Sicherheit und Vorbeugung

14 Urlaubstipps für Admins und Nutzer

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Bevor es in den Urlaub geht, sollten sich Administratoren wie Anwender um die IT-Sicherheit kümmern. Fachleute geben Ratschläge.

Vor das Kofferpacken haben die Götter die IT-Security gesetzt. Das gilt für Administratoren im Unternehmen ebenso wie für User, die auch in den Bergen surfen wollen. Admins sollten laut Galvin Chang, Associate Director Global Product Marketing beim Anbieter Infortrend Technology, vor ihrem Urlaub folgende acht Punkte klären:

1. Stellvertreter benennen: Seien es Desktop-Computer oder Server, Switches und Router oder Speicher - für jedes Element muss es eine Stellvertreterregelung geben. Wer einspringt, darüber sollten Erfahrung und Know-how bestimmen.

2. Ausreichende und vollständige Netzwerk-Dokumentationen erstellen: Der Stellvertreter des Admins muss auf alle nötigen Dokumente zugreifen können. An einem sicheren Ort sollten elektronische Sicherungskopien und Hardcopies aller Administrator-Passwörter vorliegen.

3. Einen IT-Notfallplan entwerfen: Ein Notfallplan enthält folgende Daten: erstens eine Liste mit den Namen und Telefonnummern wichtiger Mitarbeiter, zweitens alle verfügbaren Ersatzteile und ihre Lagerorte, drittens schrittweise Anleitungen zur Lösung häufiger Probleme (zum Beispiel Austausch von Festplatten, Lüftern oder Netzteilen), viertens alle erforderlichen Zugangscodes und fünftens die Lizenzen der installierten Software. Nicht vergessen: Der Administrator und sein Stellvertreter müssen dieselben Vorstellungen von einem solchen Notfallplan haben.