Kamera-Know-How

17 praktische Tipps für bessere Fotos

07. Mai 2015
Von , Peter Müller, Verena  Ottmann und
Mittlerweile ist Markus Schelhorn aber mehr als nur Journalist für Print-Medien. Seine journalistischen Kenntnisse hat er ausgebaut in Richtung redaktionelles SEO sowie Themenfindung nach SEO-Relevanz. Zudem hat er Erfahrung im Social-Media-Management. Seine Leidenschaft für Fotografie und Filmen kann er gut in seine Arbeit integrieren. Obwohl er Technik-Geek ist - "typisch Mann eben" - interessiert ihn beim Fotografieren vor allem das Nicht-technische - denn das Spannende ist, wie man mit Fotos Geschichten erzählen kann. Mehr dazu finden Sie auf seiner Website www.gut-fotografieren.de
Heute sind Fotos nicht mehr wegzudenken. Egal, ob Food-Blog, Facebook-Seite oder private Homepage - wir verraten Ihnen Tipps und Tricks rund um Ihre Kamera.

1. Bildrauschen reduzieren

Als Bildrauschen bezeichnet man falschfarbige Pixel, die vor allem in dunklen Bildbereichen auffallen. Das Phänomen lässt sich nicht vermeiden, denn jede Kamera leidet unter einem so genannten Grundrauschen. Grundrauschen entsteht, weil die Fotodioden auf dem Bildsensor bereits durch dessen Grundspannung sowie durch Wärme Elektronen absondern, und die Kamera diese Elektronen trotz ihrer geringen Energie in Pixel umrechnet. Eine weitere Erklärung für Bildrauschen ist die Größe des Bildsensors: Je mehr Fotodioden auf einem Sensor sitzen, desto mehr müssen sie zusammenrücken und desto mehr stören sie sich gegenseitig. Das wiederum verursacht Bildrauschen.

So verringern Sie Bildrauschen: Je wärmer eine Kamera ist, sprich je länger Sie mit ihr arbeiten, desto mehr rauscht sie. Machen Sie also bei längeren Foto-Sessions öfter mal eine Pause, damit die Kamera abkühlen kann. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Apparat nie in der Sonne oder an einem anderen zu warmem Platz liegt. Auch über die Kameraeinstellungen können Sie Bildrauschen reduzieren. Manche Modelle bieten eine spezielle Rauschunterdrückung. Ist dies nicht der Fall, verzichten Sie auf eine zu hohe Lichtempfindlichkeit.

Je höher Sie den ISO-Wert wählen, desto mehr werden die Bildsignale verstärkt - und mit ihnen auch das Bildrauschen. Auch die Kompressionsstufe eines Bildes hat Einfluss auf das Bildrauschen. Daher erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn die Kamera unkomprimierte Bilder abspeichert, etwa im TIFF- oder RAW-Format. Zu guter Letzt können Sie Bildrauschen reduzieren, indem Sie im Menü die Kamera interne Scharfzeichnung reduzieren.

2. Gelöschte Fotos retten

Es ist schnell mal passiert: Ein unvorsichtiger Klick, und alle Bilder auf der SD-Karte sind gelöscht. Bevor Sie das Speichermedium jedoch an einen teuren Wiederherstellungsdienst schicken, können Sie selbst mit der richtigen Software versuchen, die Bilder zurückzuholen. Dabei ist es egal, ob Sie die Bilder einzeln gelöscht oder die Karte formatiert haben.

Gelöschte Bilder lassen sich mit einer Software wie PC Inspector Smart Recovery sehr einfach wiederherstellen. Das gelingt sogar, wenn die Karte formatiert wurde.
Gelöschte Bilder lassen sich mit einer Software wie PC Inspector Smart Recovery sehr einfach wiederherstellen. Das gelingt sogar, wenn die Karte formatiert wurde.

Und so geht's: Installieren Sie die Software und verbinden Sie die Speicherkarte über einen Kartenleser oder direkt Ihre Kamera mit dem PC. Starten Sie die Software und wählen Sie im Dropdown-Menü unter "1. Laufwerk auswählen" den Laufwerksbuchstaben der Speicherkarte. Unter "2. Dateityp auswählen" können Sie die Suche eingrenzen und Vorschaubilder anfordern. Unter "3. Speicherort auswählen" geben Sie den Ort an, an dem die wiederhergestellten Bilder abgelegt werden sollen. Starten Sie die Rekonstruktion über die "Start"-Schaltfläche.

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