Blackberry


Neue Gefahren für mobile Endgeräte 2009

2008 traf es Blackberrys und Nokia

29. Dezember 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Sicherheitsbedrohungen im Bereich Mobile IT werden immer ausgeklügelter und damit gefährlicher. 2008 traf es unter anderem Blackberrys und das Betriebssystem der Nokia-Tochter Symbian. Die Risiken durch noch mehr Malware für Handys, Smartphones und PDA nehmen zu.
2008 wurde der Blackberry zur Zielscheibe von Sicherheitsbedrohungen.
2008 wurde der Blackberry zur Zielscheibe von Sicherheitsbedrohungen.

Mobile Endgeräte sind nicht nur bei den Verbrauchern beliebt. Sie rücken auch immer stärker in den Fokus von Internet-Kriminellen. So identifiziert beispielsweise eine Studie von Lumension SecuritySecurity mobile Endgeräte (neben Web 2.0-Technologien) als die Sicherheitsherausforderung 2009. Alles zu Security auf CIO.de

Wachsende Mobilität der Mitarbeiter bedeutet auch, dass immer mehr sensible Daten aus der Firma getragen und so neuen Gefahren ausgesetzt werden. Mehr als 90 Prozent von mehr als 800 befragten ITlern sagen: Ja, die wachsende Mobilität der Mitarbeiter kann zu einer signifikanten Bedrohung werden. Die Sicherung sensibler Daten wird immer schwieriger, wenn die IT-Abteilung Mitarbeiter identifizieren und authentifizieren muss, die von außen auf das Netzwerk zugreifen.

Cisco zählt in seinem "Annual Security Report" mobile IT nicht erst im kommenden Jahr zu den großen Risikofaktoren, sondern führt sie bereits unter den Gefahren 2008 auf. Eine der Bedrohungen: Malware, die speziell für Handys, SmartphonesSmartphones und PDAs entworfen wurde. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Beispielsweise SymbOS/KiazhaA, ein Trojaner der im vergangenen Jahr das Betriebssystem Symbian OS der Nokia-Tochter befiel und SMS im Posteingang und Postausgang löschte. Ist das Gerät infiziert, erscheint eine Nachricht: Man solle dafür bezahlen, dass das Gerät wieder in normalen Zustand versetzt werde. Ein anderer Trojaner versendet im Zwei-Minuten-Takt MMS an jeden Kontakt im Adressbuch.