IBM unter Zugzwang

2008 wird das Jahr der Übernahmen

21. Februar 2008
Von Alexander Galdy
Auch in diesem Jahr stehen bei den Großkonzernen der IT-Branche massive Firmenzukäufe auf dem Geschäftsplan. Das prognostiziert die Software-Initiative Deutschland (SID). Demnach werden vor allem Software-Giganten wie IBM, Microsoft, Oracle oder SAP weiter kräftig investieren. Im Visier stehen dabei zunehmend deutsche Unternehmen.

"Der Trend des vergangenen Jahres, dass größere Unternehmen zur Erweiterung ihres Portfolios und der Eroberung neuer Marktanteile kleinere und spezialisierte Betriebe unter ihr Dach bringen, wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen", ist Helmut Blank von der SID überzeugt. Hervorgetan haben sich dabei in der Vergangenheit vor allem die großen Globalplayer.

Sie werden auch dieses Jahr diejenigen sein, die sich auf dem Markt umsehen und auf Einkaufstour gehen werden. Für Blank hat das zwei Gründe: Zum einen sind die Umsätze der Software-Riesen wie IBMIBM, MicrosoftMicrosoft, OracleOracle oder SAPSAP teilweise sprunghaft gestiegen. Zum anderen zwingt sie der tobende Konkurrenzkampf zwischen diesen Unternehmen dazu, durch Aufkäufe im Wettbewerb zu bleiben. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Blank hat auch schon einen heißen Kandidaten für die Spitzenposition, was Zukäufe angeht. Bei IBM erwartet er rund 15 Firmenübernahmen im Jahr 2008. Im Jahr zuvor waren es immerhin zwölf.

Nach Einschätzung des SID dürfte IBM gerade in den Bereichen IT-Applikationen und Automatisierungs-Techniken etwas in Zugzwang geraten sein. Schließlich landete mit Hewlett-Packard ein Konkurrent einen wichtigen Coup mit Opsware. Die Übernahme des Anbieters für Rechenzentrum-Automatisierung ließ sich HPHP etwa 1,5 Milliarden US-Dollar kosten. Alles zu HP auf CIO.de

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