Bundesweit 42.000 Opfer pro Tag

24 Milliarden Cybercrime-Schaden

10. November 2011
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Ein Fünftel der weltweiten Schäden durch Cyber-Kriminalität fällt in Deutschland an, hat Symantec errechnet. Noch immer schützen sich viele unzureichend.
Junge Männer sind die bevorzugten Opfer für Cyber-Kriminelle, hat Symantec in seinem Norton-Report ermittelt.
Junge Männer sind die bevorzugten Opfer für Cyber-Kriminelle, hat Symantec in seinem Norton-Report ermittelt.
Foto: Nikolai Sorokin - Fotolia.com

Endlich hat’s mal jemand ausgerechnet: Allein in Deutschland, so das Ergebnis des Norton Cybercrime Report 2011 von Symantec, entsteht durch Cyber-Kriminalität jährlich ein direkter finanzieller Schaden in Höhe von 16,4 Milliarden Euro. In dieser Summe sind Schäden durch gestohlene Geldbeträge sowie die Kosten für das Aufdecken von Cyber-Angriffen enthalten.

Weltweit beträgt der von Symantec gemessene Schaden 114 Milliarden US-Dollar, was einer Summe von rund 85,2 Milliarden Euro entspricht. Damit entfallen rund 20 Prozent aller Schäden allein auf Deutschland.

Weltweit Gesamtschaden von 388 Milliarden US-Dollar

Weitere 7,3 Milliarden Euro kostet der Symantec-Studie zufolge der Zeitaufwand, der den Opfern von Cybercrime aufgrund von Internetstraftaten entstanden ist.

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Macht unterm Strich eine Gesamtsumme pro Jahr allein in Deutschland von 24,3 Milliarden Euro. Weltweit summiert sich der Gesamtschaden mit dem Zeitaufwand und -verlust für die Bekämpfung der Cyberkriminalität nach Berechnungen von Symantec auf die stolze Summe von rund 388 Milliarden US-Dollar (290 Milliarden Euro). Damit ist die Schadenssumme bei Cyber-Kriminalität größer, als der weltweite Markt für Marihuana, Kokain und Heroin, der zusammen nur rund 288 Milliarden US-Dollar (215 Milliarden Euro) erwirtschaftet, schreibt Symantec.

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