MIT-Forscher im Interview

3 Kennzahlen für den Wertbeitrag der IT

04. Februar 2011
Von  und John Dix
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Routinebetrieb, Projekte, Innovation: Für diese drei Felder brauchen Firmen Kennzahlen. IT spielt jeweils eine Schlüsselrolle, so US-Forscher George Westerman.
Ein CIO sollte sich nicht auf zu viele Aufgaben stürzen, sondern lieber Schwerpunkte setzen.
Ein CIO sollte sich nicht auf zu viele Aufgaben stürzen, sondern lieber Schwerpunkte setzen.
Foto: MEV Verlag

Sind Sie damit zufrieden, wie die IT-Abteilung bei Ihrem Arbeitgeber gesehen wird? Falls nein, sehen Sie sich die Thesen des US-Forschers George Westerman einmal genauer an. Der am MIT tätige Wissenschaftler empfiehlt, den Wertbeitrag der IT mit neuen Maßstäben zu messen und verstärkt zu kommunizieren.

Gerade hat er sich mit weiteren Forschern in einer Studie mit dem Thema beschäftigt, wie CIOs ihre IT-Performance messen und kommunizieren. 23 CIOs standen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Im Gespräch mit unserer amerikanischen Schwesterpublikation Networkworld hat er seinen Ansatz erläutert.

Networkworld: Geben Sie uns eine Kurzvorstellung Ihrer Studienergebnisse.

George Westerman: Eine der größten Schwierigkeiten der IT ist es, nicht über den Wertbeitrag zu sprechen. Deshalb zeigen wir in unseren Untersuchungen, wie man richtig über den Wertbeitrag der IT spricht. Wer das gut und glaubwürdig macht, kann auch in den Bereichen InnovationInnovation und Strategie punkten. Alles zu Innovation auf CIO.de

Welche Maßstäbe legen erfolgreiche Unternehmen an?

Westerman: Viele veröffentlichen Erreichbarkeitsstatistiken oder Zahlen darüber, wie pünktlich ProjekteProjekte abgeliefert wurden. Ab einem bestimmten Level interessiert sich niemand für diese Statistiken. Dann interessiert vielmehr, was man tut, um den Betrieb zu verbessern. Solche Zahlen sind essenziell, aber viel schwieriger zu bekommen. Alles zu Projekte auf CIO.de

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