Verzwickte Entscheidungen

3 Tipps bei Bewerbungsproblemen

28. Juni 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Was tun, wenn man im Gespräch das Gefühl hat, nicht ins Team zu passen, oder das Gehalt nachverhandeln möchte? Personalberater Robert Half gibt Ratschläge.

Es könnte doch so einfach sein mit der JobsucheJobsuche: Man bewirbt sich auf die Wunschstelle, geht zum Bewerbungsgespräch, beindruckt seine Gegenüber und bekommt den Job. Doch derart reibungslos verlaufen die wenigsten Bewerbungen. Stattdessen findet man sich immer wieder in Situationen, in denen vermeintlich schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Personalberatung Robert Half gibt auf der Plattform des Online-Karriereportals Careerbuilder Tipps für verzwickte Entscheidungen in der Bewerbungsphase. Alles zu Jobsuche auf CIO.de

Wer mehr über die Unternehmenskultur eines Arbeitgebers wissen möchte, sollte den Recruiter direkt danach fragen.
Wer mehr über die Unternehmenskultur eines Arbeitgebers wissen möchte, sollte den Recruiter direkt danach fragen.
Foto: MEV Verlag GmbH

Erstes Problem: Man bekommt ein Jobangebot von einem Unternehmen, das eigentlich nicht zu den Wunscharbeitgebern gehört. Auf die Rückmeldung zur Traumstelle wartet man noch. Soll man auf Nummer sicher gehen und das Angebot annehmen oder lieber darauf hoffen, dass es etwas mit dem Traumjob wird?

Die Lösung: Wenn man wirklich null Interesse daran hat, für das Unternehmen zu arbeiten, sollte man das Angebot ablehnen, finden die Experten von Robert Half. Und man sollte das zügig und höflich tun, damit der Arbeitgeber die Stelle anderweitig besetzen kann. Wenn man sich aber durchaus vorstellen könnte, bei der zweiten Wahl anzufangen, sollte man sich überlegen, aus welchen Gründen man das andere Unternehmen vorziehen würde. Ist es zum Beispiel nur die angesagtere Marke, sollte man sich eine Absage des Jobangebots gut überlegen.

Wer immer noch unsicher ist, kontaktiert am besten den Recruiter im Wunschunternehmen, fragt nach dem Stand der Dinge und sagt offen, dass ein weiteres Angebot vorliegt. Möchte das Unternehmen einen gern einstellen, wird es handeln, glaubt man bei Personalberater Robert Half. Passiert nichts, wäre es vielleicht besser dorthin zu gehen, wo man die erste Wahl ist.

Gehalt zu niedrig

Zweites Problem: Man hat ein Jobangebot angenommen und findet heraus, dass das Gehaltsangebot unter dem Durchschnittsgehalt auf einem solchen Posten ist. Kann man jetzt noch verhandeln?

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