Gegenmaßnahmen für IT-Führungskräfte

4 schlechte Angewohnheiten

31. August 2015
Von Kolja Kröger und Cara Garretson (Computerworld)
IT-Manager sind auch nur Menschen - sie schieben Lästiges auf oder hören nicht richtig zu. Aber das lässt sich lernen.
Ganz schön nerven können die Angewohnheiten der IT-Manager: Nicht zuhören und Aufschieberitis sind nur zwei von ihnen.
Ganz schön nerven können die Angewohnheiten der IT-Manager: Nicht zuhören und Aufschieberitis sind nur zwei von ihnen.
Foto: ArTo - Fotolia.com

Das kennt fast jeder: Arbeitet man erst mal ein paar Jahre in einem Job, schleichen sich manche Macken ein - kleine und sicher auch ein paar Große. IT-Profis sind keine Ausnahme: Auch sie schieben nervige Aufgaben vor sich her, die mit ein paar Handgriffen erledigt wären. Sie lassen sich leicht ablenken und fällen vorschnelle Urteile. Wie Sie diese Klippen des IT-Alltags umschiffen, darüber berichtet unsere amerikanische Schwester-Seite Computerworld.

So muss es aber nicht laufen. "Wenn Sie einmal aus sich heraustreten, saugen Sie Zeit zum Nachdenken auf, zum Träumen, Überlegen, und Abwägen", rät der Unternehmens-Berater und Karriere-Coach Michael Ehling aus Toronto. Er kommt selbst aus der IT-Branche und coached vor allem IT-Manager. "Anstatt ständig herumzueilen und Feuer zu löschen, können Sie den Blick auf das große Ganze richten." Auf diese Weise könnten IT-Manager sich konstruktivere Arbeitsweisen angewöhnen, und ihre Produktivität und Effizienz erhöhen.

Schlechte Angewohnheit Nr. 1: Ablenken lassen

Ein neuer Code muss geschrieben oder ein Antrag eingereicht werden. Da reicht schon eine Frage vom Kollegen oder der panische Anruf aus dem Fachbereich - und schon ist man draußen. Gerade für Technik-Experten ist schwer, sich nach der Ablenkung wieder zu konzentrieren, weil sie bei den meisten ihrer Aufgaben am besten längere Zeit überlegen und tüfteln müssen.

Passend zum Thema: Quiz zum Arbeitsplatz der Zukunft

Das führt zu Frust und dazu, dass IT-Manager sich in ihrer Arbeit vergraben. Nur besteht dann die Gefahr, dass sie bei wichtigen Entscheidungen im Unternehmen bald außen vor gelassen werden oder feststecken auf der Karriereleiter.

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