Neuer Malteser-CIO

44.000 externe Mitarbeiter per BYOD anbinden

06. März 2012
Von Nicolas Zeitler
Von Klinikbetreiber Asklepios hat Uwe Pöttgen zu den Maltesern gewechselt. Seine Projekte: Server-Virtualisierung, neues Storage-Konzept und BYOD.
Uwe Pöttgen arbeitete neun Jahre lang bei der Asklepios-Gruppe.
Uwe Pöttgen arbeitete neun Jahre lang bei der Asklepios-Gruppe.
Foto: Asklepios Gruppe

Uwe Pöttgen hat die Asklepios-Kliniken verlassen, bleibt aber als IT-Manager dem Gesundheitswesen treu. Seit Jahresbeginn verantwortet er die IT-Landschaft der Malteser in Deutschland, wie jetzt bekannt wurde.

Die Malteser sind organisiert als Verbund von Gesellschaften unter den Dächern der Deutschen Assoziation des Malteser-Ritterordens und des Vereins Malteser Hilfsdienst. Die einzelnen Gesellschaften sind etwa für Dienste wie Hausnotruf und Rettungsdienst oder den Betrieb von Krankenhäusern und Altenheimen zuständig. Trotz dieser Struktur ist die Informationstechnik zentral aufgestellt.

Client-unabhängige Services aufbauen

Pöttgen ist nun einer von zwei Geschäftsführern der Socura GmbH mit Sitz in Köln, einer 2005 gegründeten Tochtergesellschaft der Malteser. Sie erbringt mit 55 IT-Mitarbeitern alle IT-Services für den Verbund - vom Funk im Rettungsdienst bis zur Informationstechnik in Krankenhäusern.

Aufgabe von Uwe Pöttgen ist laut Pressemitteilung nicht weniger als ein "Neuaufbau der IT". Konkret steht eine vollständige Virtualisierung der Serverfarm an, außerdem ein neues Konzept für StorageStorage und Archivierung sowie neue Portale. Der IT-Chef will auch auf den Ansatz "Bring Your Own Device" hinarbeiten und endgeräte-unabhängige Services aufsetzen - damit wollen die Malteser künftig auch ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter anbinden. Ihre Zahl ist mit 44.000 mehr als doppelt so hoch wie die der Hauptamtlichen. Alles zu Storage auf CIO.de