IT-Sicherheit

45.000 Pakete mit Personendaten angeboten

02. September 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Cyberkriminelle laufen zu Hochtouren auf. Personendaten auf dem Schwarzmarkt florieren. Außerdem tauchen Tag für Tag fast 40.000 neue Viren, Würmer und Trojaner auf.

Immer häufiger klauen Cyberkriminelle im virtuellen Raum Nutzerdaten und handeln diese auf geheimen Untergrundforen. Das Softwarehaus Symantec bezeichnet nun das Ausspionieren von Nutzerdaten als eine der größten Gefahren im Internet und liefert eine besorgniserregende Zahl.

45.000 Angebote für Personendaten auf Schwarzmarktforen habe man allein im Jahr 2008 beobachtet. Mit einem Angebot meint das Unternehmen nicht einen Datensatz von einer Person, sondern ein ganzes Paket von Konto- und Kreditkarteninformationen.

Einem Volumen von 200 Millionen Euro entsprechen diese Daten. Summa summarum hätten Cyberkriminelle mithilfe aller illegal angebotenen Konto- und Kreditkarten einen potenziellen Wert von knapp fünf Milliarden Euro erzielen können.

Auch Panda, ein 1990 in Bilbao gegründeter Hersteller von Antiviren-Software, liefert perfekte Zahlen fürs Internet-Horrorszenario. 37.000 neue Viren, Würmer, Trojaner und Co. will man beim Anbieter Tag für Tag entdecken.