Vattenfall Europe

5 Fragen, Herr Keese!

02. Juli 2007
Von Andreas Schmitz
Bis 2003 steckte Stefan Keese im Fusionsprozess der regionalen Energieversorger Laubag, Bewag, Veag und HEW zu Vattenfall Europe. Der Chef der IT-Tochter Vattenfall Europe Information Services weiß, dass Schnelligkeit entscheidet.

Sehen Sie sich eher als IT-Mann oder als Partner des Business?

Stefan Keese, Sprecher der Geschäftsführung Vattenfall Europe Information Services (VEIS).
Stefan Keese, Sprecher der Geschäftsführung Vattenfall Europe Information Services (VEIS).

Die IT ist aus meiner Sicht ein integraler Bestandteil des Business. Ohne IT sind Prozessoptimierung und -Support nicht mehr denkbar. Vor diesem Hintergrund verstehen wir uns als enger Wegbegleiter und Partner des Business.

Was war die wichtigste Innovation in Ihrem Unternehmen in den letzten zwölf Monaten?

Im Rahmen der KonsolidierungKonsolidierung unserer Rechenzentren in nur noch ein RechenzentrumRechenzentrum haben wir systematisch die VirtualisierungVirtualisierung der Infrastruktur für Vattenfall Europe umgesetzt und sind dadurch deutlich kostengünstiger, effizienter und für unsere Kunden zudem flexibler geworden. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Was verstehen Sie unter Kommodisierung der IT, und wie wichtig erscheint Ihnen das Thema?

Ein recht großer Teil der IT, insbesondere Betriebsleistungen im weitesten Sinne, werden zunehmend „commodity“, teilweise sind sie es bereits. Bei diesen IT-Services gibt es weder besondere Alleinstellungs- noch Differenzierungsmerkmale. Wesentliche KPIs für diese Leistungen sind Qualität, Verfügbarkeit und Preis. Die Differenzierung beziehungsweise das "non commodity"-Geschäft der IT liegt in der Business-nahen Prozessunterstützung. Die Bedeutung wird hier in der Zukunft noch wachsen.