Deutsche Steinkohle AG

5 Fragen, Herr Ostermann!

02. Juli 2007
Von Andreas Schmitz
Dirk Ostermann ist ein Kind des Reviers. Nach dem Bergbaustudium schuftete er bei der Deutschen Steinkohle unter Tage, jetzt muss er als IT-Strategie-Chef in Schlips und Kragen die IT nach und nach auf das nahende Ende vorbereiten.

Sehen Sie sich eher als IT-Mann oder als Partner des Business?

Dirk Ostermann, Leiter Zentralbereich IT-Strategie der Deutschen Steinkohle AG.
Dirk Ostermann, Leiter Zentralbereich IT-Strategie der Deutschen Steinkohle AG.
Foto: Deutsche Steinkohle AG

Selbstverständlich sehe ich mich als Partner des Business. Denn IT besteht eben nicht nur aus Technik, sondern ausdrücklich auch aus Anwendungen, die heute wesentliche „Prozesse“ erst ermöglichen. Voraussetzung ist jedoch eine profunde Kenntnis des Unternehmens: seiner spezifischen Prozesse, Organisation - und nicht zuletzt der Unternehmenskultur.

Was war die wichtigste Innovation in Ihrem Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten?

Die Einführung eines Identitäts- und Organisations-Managements. Automatische Provisionierung und Deprovisionierung sowie hierarchiegebundene Workflows im Rechnungswesen und im Personalbereich sind unserer Meinung nach die wichtigen Bausteine für stabile und nachvollziehbare administrative Prozesse.

Wie wichtig ist Ihnen die Kommodisierung der IT?

Die Verwendung von standardisierten Komponenten in Hard- und Software war schon immer unser Ziel. Besonders erwähnenswert ist für uns die Abbildung der unternehmensspezifischen Bergbauplanung im SAP-Standardmodul PS. Die durch die Kommodisierung gewonnenen Freiheitsgrade sollte ein CIO in die Gestaltung seiner Beziehung zu den Business-Partnern investieren.