GEA Group AG

5 Fragen, Herr Parschau!

07. Februar 2007
Von Andreas Schmitz
Als CIO des Spezialmaschinenbauers GEA hat Rolf Parschau einiges an Veränderungen durchgemacht. Erst kaufte MG Technologies die GEA, dann verkaufte die ihr Kerngeschäft, und übrig blieb die GEA Group AG. Ein Change-Prozess.

Sehen Sie sich eher als IT-Mann oder als Partner des Business?

Rolf Parschau, CIO des Spezialmaschinenanbieters GEA.
Rolf Parschau, CIO des Spezialmaschinenanbieters GEA.
Foto: GEA AG

Ich verstehe mich als Partner des Business. Schließlich ist es meine vorrangige Aufgabe, auf Geschäftswünsche einzugehen und die internen Prozesse zu verbessern. Das ist nur möglich, wenn ich mich ständig mit den Fachbereichen abstimme.

Was war die wichtigste Innovation in Ihrem Unternehmen in den letzten zwölf Monaten?

Aufsetzend auf unsere StandardisierungStandardisierung der Infrastruktur haben wir ein Reporting-System implementiert. Darauf können die jeweils berechtigten Mitarbeiter über Intranet weltweit zugreifen. Darüber hinaus rollen wir derzeit EDI-Geschäftsprozesse weltweit aus. Das wäre ebenfalls ohne eine standardisierte Infrastruktur nicht möglich gewesen. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Wie wichtig ist Ihnen die Kommodisierung der IT?

Kommodisierung ist die letzte Stufe der Standardisierung: Wenn also die IT quasi wie ein Telefon aus Grundfunktionen zusammengesetzt und verwendet wird. Im nächsten Invest-Zyklus werde ich ernsthaft prüfen lassen, ob es sich für uns lohnt, Rechenleistung je nach Bedarf einzukaufen.