Cloud Computing


Checkliste Cloud-Readiness

5 K.o.-Kriterien für den Cloud-Einsatz

15. Februar 2012
Von Alexander Müller-Herbst
Cloud ist ein unreifer Service, er wurde primär für Privatkunden entwickelt. Für große Unternehmen sind entscheidende Fragen noch nicht geklärt, erläutert Alexander Müller-Herbst von Compass Deutschland.
Alexander Müller-Herbst ist Partner und Managing Director bei der Compass Deutschland GmbH.
Alexander Müller-Herbst ist Partner und Managing Director bei der Compass Deutschland GmbH.
Foto: ISG

Der Abteilungsleiter benötigt einen neuen Mail-Service für seine Mitarbeiter. Der interne IT-Provider des Unternehmens bietet ein Exchange-Postfach für 5 Euro pro Nutzer und Monat an, bereitgestellt innerhalb von 2 Tagen.

Der Manager ist fassungslos: Privat hat er sich vor kurzem einen neuen Mail-Service auf Cloud-Basis zugelegt - für nur 1,60 Euro monatlich, freigeschaltet innerhalb einer Stunde, und eine Homepage ist im Preis auch noch enthalten! Er fragt seinen IT-Ansprechpartner: Warum könnt Ihr das nicht? Warum seid Ihr so teuer? Warum braucht Ihr so lang?

Preisentwicklung dedizierte Systeme - Cloud.
Preisentwicklung dedizierte Systeme - Cloud.
Foto: Compass Deutschland

Im Unternehmen stimmt er ein in den Chor anderer Kollegen aus den Fachbereichen: Warum setzen wir nicht endlich auf Cloud? Wir könnten enorme Kosten einsparen, wesentlich flexibler werden und als Fachabteilung selbst die IT-Kapazitäten bestellen, die wir gerade brauchen.

Kostensenkungen bis zu 30 Prozent wecken Begehrlichkeiten

Situationen wie diese spielen sich in vielen Unternehmen ab. Cloud ist ein neuer Hype - genährt durch Erfahrungen aus dem privaten Bereich ebenso wie dem Marketing von Providern entsprechender Services und vielen einschlägigen Publikationen. Potenzielle Kostensenkungen bis zu 30 Prozent wecken natürlich Begehrlichkeiten.