Die Erfolgsfaktoren

5 Praxis-Schritte zu einer nachhaltigen IT

17. März 2010
Von Jens  Pientak
Die Begriffe wie Nachhaltigkeit und Green IT kommen nur als Worthülsen daher. Doch CIOs können sie mit konkretem Leben füllen und den Ruf des Unternehmens verbessern. Wie das in der Praxis gelingt, erläutert Jens Pientak von KPMG.
Jens Pientak ist CIO Advisor im Bereich Performance & Technology bei KPMG.
Jens Pientak ist CIO Advisor im Bereich Performance & Technology bei KPMG.

Zunächst ist das steigende Interesse an nachhaltiger IT der aktuellen wirtschaftlichen Situation geschuldet, die sich auch im IT-Bereich in Form eines verstärkten Kostendrucks äußert. Aktuelle Marktforschungsberichte und Umfragen zeigen, dass einer Senkung der IT-Kosten in der momentanen Lage ein enorm hoher Stellenwert beigemessen wird.

Durch die technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre, im Sinne höherer Leistungsfähigkeit, ist der Energiebedarf für Rechenzentren und Endnutzergeräte signifikant angestiegen. Den steigenden Energiekosten stehen mittlerweile Initiativen für mehr Energieeffizienz gegenüber. Viele Hersteller werben inzwischen aktiv für ihre "umweltfreundlichen" und energieeffizienten IT-Produkte.

Etablierung von Nachhaltigkeit im IT-Bereich.
Etablierung von Nachhaltigkeit im IT-Bereich.

Wer seine IT nachhaltig gestaltet, positioniert sich in der öffentlichen Wahrnehmung neu. Dass Unternehmen zunehmend hinsichtlich "weicher Faktoren" beurteilt werden, spiegelt sich zum Beispiel in den Jahresabschlussberichten der Konzerne des DAX 30 wider. Hier ist eine Nachhaltigkeitsberichterstattung inzwischen die Regel.

Nachhaltigkeit der IT wirkt sich aber auch bei kleineren Unternehmen positiv auf den Ruf aus. Eine besondere Rolle spielen derartige Faktoren beispielsweise im Hochpreissegment der Fertigungsindustrie.