Autorisierung über das Smartphone

5 Sicherheitstipps fürs iPad

02. März 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer das iPad im Unternehmen einführt, muss Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Dazu zählt ein zentrales Gerätemanagement genauso wie das strikte Trennen von privaten und Unternehmensdaten.
Das Apple iPad.
Das Apple iPad.
Foto: Apple

Auch wenn die Angestellten lieber heute als morgen iPads in den Händen halten, sollten CIOs unbedingt alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Unsere amerikanische Schwesterpublikation Networkworld fasst die fünf wichtigsten Maßnahmen zusammen.

1. Verschlüsseln

Sicherheitsexperten betonen, dass zum richtigen Verschlüsseln immer zwei Bestandteile gehören. Das ist zum einen das Verschlüsseln von gespeicherten Daten, zum anderen das Verschlüsseln von Daten, die in den öffentlichen Netzwerken bewegt werden. Sicherheitsexperten empfehlen eine SSL-Verschlüsselung auf dem iPadiPad. Alles zu iPad auf CIO.de

2. Management zentralisieren

Mit Apples iOS 4 kann das iPad zentral gesteuert werden. So können Unternehmen Sicherheitsrichtlinien festlegen, gestohlene Geräte sperren oder die Inhalte auf ihnen löschen oder sogar ihren eigenen App-Katalog erstellen. Dass Apple-Geräte sich nicht in die Unternehmens-IT integrieren lassen, gehöre der Vergangenheit an, sagen Experten.

3. Persönliche Daten und Firmendaten trennen

Viele Angestellte wollen mit dem iPad auch private Mails bearbeiten, lesen, im Internet einkaufen oder es zum Spielen benutzen. Vor allem in Branchen mit sensiblen Daten - etwa im Finanz- oder im medizinischen Bereich - müssen diese Daten von den privaten getrennt werden. Wer nicht mit zwei unterschiedlichen Geräten arbeiten möchte, trennt die Daten auf dem Gerät. So haben Angestellte auch die Möglichkeit, ihre eigenen Geräte im Unternehmen zu nutzen. Verlassen sie den Arbeitgeber, werden nur die Firmendaten gelöscht - der private iTunes-Account etwa bleibt.