Business-Knigge für mobile Telefonierer

5 Smartphone-Unsitten

21. Februar 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
In Besprechungen Mails auf dem iPhone lesen oder andere Konferenzbesucher mit Vibrationsalarm nerven - die Hitliste der schlimmsten mobilen Sünden von Managern.

Dass man in Meetings darauf achtet, das Smartphone lautlos zu stellen, ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Doch es gibt weitere Unsitten beim Gebrauch mobiler Geräte, mit denen Geschäftsleute ihren Mitarbeitern und ihrem Umfeld auf die Nerven gehen.

1. Das vibrierende Smartphone

Geht es um sensible Themen, sollte man sich einen ungestörten Ort zum Telefonieren suchen.
Geht es um sensible Themen, sollte man sich einen ungestörten Ort zum Telefonieren suchen.
Foto: Vodafone D2 GmbH

Al Sacco von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com findet, dass der Vibrationsmodus eines SmartphonesSmartphones genauso unhöflich ist wie Klingeltöne. Bei Meetings oder Vorträgen legen zahlreiche Anwesende ihre Smartphones direkt vor sich auf den Tisch neben ihren Laptop und die notwendigen Unterlagen. Vibriert das Gerät dann auf dem Tisch, empfindet Sacco das als genauso störend wie ein klingelndes Smartphone. Das Smartphone sollte man lieber so einstellen, dass es in Terminen überhaupt keinen Laut von sich gibt. Alles zu Smartphones auf CIO.de

2. In Meetings mit dem Smartphone spielen

Eine weitere mobile Unsitte ist es, wenn man in Meetings oder anderen Terminen seine Augen nicht vom Smartphone lassen kann. Besonders in kleinen Runden bleibt es dem Vortragenden sicher nicht verborgen, dass jemand seinem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenkt als der Präsentation. Wer sich so verhält, sollte überlegen, wie sich so ein Verhalten anfühlen würde, wenn man selbst vor dem Publikum stünde. Deshalb: Das E-Mail-Postfach kann sicherlich bis zu einer Pause oder dem Vortragsende warten.

3. Sensible Geschäftsthemen in der Öffentlichkeit besprechen

Sensible Geschäftsthemen sollten nicht in der Öffentlichkeit am Handy besprochen werden. Ist man unterwegs und hat die Möglichkeit, sich bei einem solchen Anruf zurückzuziehen, sollte man sie nutzen. Ist das - zum Beispiel in einem Großraumwagen der Bahn oder in einem Restaurant - nicht möglich, sollte man das Gespräch verschieben und in ungestörter Atmosphäre fortführen.

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