Ransomware grassiert in Deutschland

5000 neue Android-Bedrohungen

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Mit steigender Smartphone-Nutzung steigen auch die Bedrohungen insbesondere durch Android-Apps, warnt Trend Micro.
So verteilten sich zuletzt die APT-Gefahren im internationalen Vergleich.
So verteilten sich zuletzt die APT-Gefahren im internationalen Vergleich.
Foto: Trend Micro

Die wachsende IT-Mobilität geht mit steigenden Sicherheitsrisiken einher. Diese Erkenntnis wird durch eine Studie des Security-Anbieters Trend Micro erneut bestätigt. Nach wie vor stehen Android-Smartphones besonders im Fokus der Angreifer. Ungefähr 5000 neue und bedrohliche Android-Apps beobachtete Trend Micro in den ersten drei Monaten des Jahres.

„Die Analyse der Sicherheitsbedrohungen im ersten Quartal dieses Jahres zeigt eine leichte Verschiebung von Angriffen, die zu Datenverlusten führen, auf solche, die mobile Geräte im Visier haben“, kommentiert Trend Micro. Android-basierte SmartphonesSmartphones seien Zielscheiben, die sich steigender Beliebtheit erfreuen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Schwarze Liste der Anbieter

Die meisten Sicherheitslücken weist allerdings nicht GoogleGoogle auf. In einer Art schwarzen Anbieter-Liste zählte Trend Micro bei Apple 91 Schlupflöcher für Angriffe, bei OracleOracle 78 und bei Google 73. Es folgt eine aus Microsoft, IBMIBM und Cisco bestehende Gruppe von jeweils etwa 40 Einfallstoren. Mozilla, MySQL, Adobe und Apache liegen bei 30 oder knapp darunter. Alles zu Google auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Besonderes Aufsehen erregte bereits im vergangenen Jahr allerdings die Luckycat-Kampagne, die sich über MicrosoftMicrosoft Office sowie Adobe Reader, Acrobat und Flash Player vor allem in Ostasien ausbreitete. In besonders heiklen Branchen wie Energie, Luftfahrt, Schifffahrt und militärischer Forschung sowie von tibetanischen Aktivisten seien Daten von insgesamt 233 Rechnern gestohlen worden, so Trend Micro. Alles zu Microsoft auf CIO.de