Netzwerke und Google wichtig

6 Bewerbungsfragen für IT-Führungskräfte

14. Oktober 2014
Von Nicolas Zeitler
Wer IT-Chef werden will, muss zeigen, dass er gut in der Fachwelt vernetzt ist. Die Google-Ergebnisse zur eigenen Person zu kennen, ist ebenfalls ein Muss. Wir verraten sechs Fragen, auf die sich ein CIO in spe vor dem Vorstellungsgespräch vorbereiten sollte.

Die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen oder dem bisher größten Fehler in der eigenen KarriereKarriere kennt wohl mittlerweile jeder Bewerber aus einschlägigen Ratgebern. Doch gewitzte Personaler lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um ihren Gegenüber im Vorstellungsgespräch zu prüfen. Meridith Levinson von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com hat mit Amanda Hite gesprochen, Gründerin und Chefin der Personalberatungs-Firma Talent Revolution. Die Karriere-Expertin hat ihr verraten, welche Fragen sie Bewerbern für Management-Posten stellen würde. Alles zu Karriere auf CIO.de

"In Unternehmen sind heute Leute gefragt, die ihre Mitarbeiter mittels Veränderung führen, neue Ideen und neue Arten der Problemlösung mitbringen", sagt Hite. Das gilt natürlich in starkem Maße auch für CIOs. Doch genauso gut könnte ein CIO die folgenden Fragen Bewerbern stellen, die sich auf einen Platz in seiner IT-Abteilung bewerben.

1. Was tun Sie, um Ihr Netzwerk zu pflegen?

Diese harmlos klingende Frage könnte ein wichtiger Schlüssel zur neuen Stelle sein. Unternehmen erwarten heute, dass ihre Führungskräfte gute Verbindungen im Kreis ihrer Kollegen in derselben Branche haben und dort angesehen sind. So weht ihnen immer der frische Wind neuer Ideen ums Näschen.

2. Was finde ich, wenn ich Ihren Namen bei Google eintippe?

Um den guten Ruf des Bewerbers geht es auch bei dieser Frage. Amanda Hite zufolge erwarten Betriebe heute nicht nur von angehenden Führungskräften, sondern von allen Mitarbeitern, dass sie einen einwandfreien Online-Leumund besitzen. In seiner Antwort sollte der Bewerber zeigen, dass es selbst gut Bescheid weiß, was im Netz über ihn zu finden ist und wie er sich als Person darzustellen hat. Hier zu flunkern, ist laut Hite sinnlos. In der Regel hat der Personaler die Suchmaschine ohnehin vorab bemüht, wenn er diese Frage stellt.

Zur Startseite