Scrum, Teamgröße, Geld

6 ideale Voraussetzungen für agile Projekte

30. Juli 2012
Von Michael Kallus
Agile Methoden versprechen mehr Erfolg als klassische Methoden. Das zeigt eine Studie der Hochschule Koblenz, die auch wesentliche Projektfaktoren benennt.
Von agilen Projekten wird eine hohe Effizienz erwartet.
Von agilen Projekten wird eine hohe Effizienz erwartet.
Foto: MEV Verlag

So sieht Erfolg aus: 55 Prozent der Nutzer von agilen Methoden rechnen mit einer Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent. Anwender von klassischen Methoden sind deutlich zurückhaltender: Hier erwarten nur 21 Prozent eine vergleichbare Erfolgsquote. Das zeigt die Studie "Status Quo Agile", für die die Hochschule Koblenz rund 260 Teilnehmer gewinnen konnte. 88 Prozent der Befragten kennen agile Methoden, ein Fünftel der Teilnehmer bezeichnen ihre Methodik hingegen als "durchgängig klassisch".

Nur 5 Prozent der Befragten gaben an, durch agile Methoden keine Verbesserungen bei Ergebnissen und Effizienz erreicht zu haben. Fast 70 Prozent der Befragten jedoch bewerten die Verbesserungen als viel höher und weitere 25 Prozent sogar als viel höher im Vergleich zum Aufwand. Somit ziehen 94 Prozent eine positive Bilanz. Zur Einordnung geben die Verfasser der Studie jedoch zu bedenken, dass diese Zahlen auf Einschätzung von agilen Anwendern beruhen. Hier könnten eine negative Selektion erfolgt sein, da Unternehmen mit negativen Erfahrungen eher zu agilen Methoden wechseln

Nutzer agiler Methoden erwarten hohe Erfolgsquoten.
Nutzer agiler Methoden erwarten hohe Erfolgsquoten.
Foto: Hochschule Koblenz

Nichtsdestotrotz sind die Zahlen deutlich: Es ist vielversprechend, agile Methoden anzuwenden. Daher wurden die Teilnehmer um eine Einschätzung gebeten, bei welchen Charakteristika sie agile Methoden für besonders geeignet halten.

Daraus lassen sich sechs Faktoren filtern, die teilweise die Regeln der agilen Methoden bestätigen, aber auch Neues zeigen. Befragt wurden jeweils Nutzer, die ihre ProjekteProjekte sowohl agil aus auch klassisch steuern ("sowohl als auch"), gefolgt von den Nutzern, die beide Methoden in Projekten mischen ("Mischform"). Die dritte Gruppe sind die Nutzer, die ihre Projekte" durchgängig agil" durchführen. Alles zu Projekte auf CIO.de

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