CIOs vergessen Citrix und Microsoft

6 Mythen über Virtualisierung

14. April 2011
Von Hartmut  Wiehr
Weniger Lizenzkosten, simples Management, nur ein Hypervisor-Anbieter: Über Server-Virtualisierung kursieren viele Halbwahrheiten. Was von ihnen zu halten ist.
Foto: Elgris/Fotolia.com

Während der letzten drei bis fünf Jahre haben viele Unternehmen damit begonnen, sich auf das neue Terrain der Server-Virtualisierung zu begeben. Die einen mit Installationen für Test-Umgebungen, die anderen für Szenarien rund um Software-Entwicklung. Laut IDC sollen es inzwischen sogar mehr als die Hälfte aller Unternehmen sein, die gerade neue Applikationen in virtuellen Maschinen (VMs) installieren.

Im Umkehrschluss heißt das, dass die meisten der bestehenden Anwendungen sich noch immer auf physikalischen Silo-Servern befinden. Zumal dann, wenn es sich um geschäftskritische Programme handelt.

Die Analysten von IDC gehen nach gering angesetzten Wachstumszahlen für die letzten Jahre nun davon aus, dass bis 2014 sogar 70 Prozent aller Server-Workloads auf VMs laufen werden. Auch die leitenden Geschäftsführer und Manager würden inzwischen weniger Zweifel an Sinn und Zweck von Virtualisierung äußern. Für IDC ist das ein klares Zeichen dafür, dass zumindest Server-Virtualisierung als eine am Markt durchgesetzte Technologie angesehen werden kann.

Für Gary Chen von IDC sind die Kosteneinsparungen durch Server-Virtualisierung und die damit zusammenhängende weite Verbreitung in den Unternehmen inzwischen so dramatisch, dass sich kritische Stimmen kaum noch zu Wort melden. Virtualisierung sei in und werde allgemein akzeptiert.

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