Gmail, Passwort, Webadresse

6 Tipps für sichere E-Mails

26. September 2012
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Googlemail-Nutzer sollten eine Zwei-Stufen-Prüfung wählen und Spam-Filtern nicht vertrauen. Trend Micro gibt weitere Ratschläge für mehr E-Mail-Sicherheit.
Noch immer sind nicht alle Sicherheitsfragen rund um die E-Mail geklärt.
Noch immer sind nicht alle Sicherheitsfragen rund um die E-Mail geklärt.
Foto: masterzphotofo - Fotolia.com

In diesem Jahr werden pro Minute 204 Millionen E-Mails verschickt. Das behauptet jedenfalls der Business-Intelligence-Anbieter Tableau Software. Weil Cyber-Kriminelle immer wieder versuchen, sensible Daten abzugreifen, weist der Security-Anbieter Trend Micro auf bekannte Schwachstellen hin. Trend Micro hat folgende sechs Tipps auf Lager:

1. Gmail in zwei Schritten sichern: Seit 2007 ist Googles kostenloser E-Mail-Dienst allgemein verfügbar. Gmail bietet eine Bestätigung in zwei Schritten an, das heißt, zusätzlich zu Benutzernamen und Passwort kann ein Verifizierungscode eingegeben werden. Experten raten, dies zu nutzen. Nachteil: diesen Code teilt GoogleGoogle beispielsweise via Handy mit - und besitzt damit ein Stückchen mehr Information über den Nutzer. Alles zu Google auf CIO.de

2. Sichere Passwörter verwenden: Betrüger probieren mittels Wörterbüchern Passwörter aus. Sichere Kennwörter ergeben daher nur einen Sinn, wenn sie nur der Nutzer versteht, wie etwa 45j1kikH (ich bin 45 Jahre, habe ein Kind und kein Haus).

3. Keine vertraulichen Daten weitergeben: Immer wieder versenden Cyber-Kriminelle E-Mails, die angeblich von einer Bank oder einem Kreditkartenanbieter stammen. Teilweise sind diese Nachrichten täuschend echt. Daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn per Mail nach persönlichen Daten gefragt wird.

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