Vertuschen sinnlos

6 Tipps, mit Fehlern im Beruf fertig zu werden

21. März 2013
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Dummheiten im Job passieren. Man sollte gestehen, sich entschuldigen und aus der Sache fürs Leben lernen, sagt Heather Huhman von Glassdoor.

Fehler im Job kommen vor. Wichtig ist, dass man nicht versucht sie zu vertuschen, sondern sich angemessen verhält. Heather Huhman vom Arbeitgeberbewertungsportal Glassdoor gibt sechs Tipps, wie man solche schwierigen Situationen meistert und sogar an ihnen wächst:

Bevor man sich in Wut oder Scham verliert, sollte man innehalten und die Lage analysieren.
Bevor man sich in Wut oder Scham verliert, sollte man innehalten und die Lage analysieren.
Foto: MEV Verlag

1. Reißen Sie sich zusammen: Passieren Fehler im Job, überwältigen einen häufig die Emotionen. Man ist frustriert, schämt sich oder ist einfach nur unglaublich wütend auf sich selbst. Bevor man sich im Gefühlschaos verliert, sollte man lieber einen Moment innehalten und die Lage analysieren. Das muss nicht lange dauern, aber anschließend sieht man die Situation klarer.

2. Gestehen Sie den Fehler: Auf keinen Fall sollte man darauf hoffen, dass niemand etwas bemerkt. Größe zeigt man dann, wenn man Verantwortung übernimmt und zu seinem Fehlverhalten steht. Bei der Entschuldigung verlässt man sich am besten auf sein Bauchgefühl, um den richtigen Ton und das richtige Maß zu finden. Wenn man es übertreibt, würde der Vorgesetzte es wahrscheinlich sowieso merken.

3. Räumen Sie mit auf: Wird ein kleiner Fehler nicht rechtzeitig bereinigt sondern mitgeschleppt, kann er immer größer werden. Wer etwas falsch gemacht hat, sollte sich nicht kleinmachen, sondern mit vollem Engagement dabei helfen, alles wieder geradezurücken. Hat man keinen Einfluss auf die Fehlerbeseitigung, sollte man zumindest sicherstellen, dass der Vorgesetzte und die Kollegen wissen, dass man gern helfen möchte. Vielleicht kann man sie im Gegenzug bei anderen Projekten entlasten.