Arbeitszeiten

7 skurrile Ausreden von Zuspätkommern

12. Februar 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Angestellte kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zu spät. Eine Umfrage des Online-Karriereportals Careerbuilder berichtet zum Beispiel von einem Angestellten, der zu spät kam, weil er dachte, dass die Anfahrt zur Arbeitszeit dazu zählt. Gängige Gründe wie Stau oder Verschlafen sind jedoch die häufigsten Ursachen für Verspätungen.

Viele IT-Experten können sich ihre Arbeitszeit nach eigenen Vorlieben frei einteilen. Während bei fast 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland festgelegte Arbeitszeiten regeln, wann sie kommen und gehen, können sich fast 8 von 10 IT-Experten ihre Zeit freier einteilen. Das besagen zumindest Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2010.

16 Prozent der Angestellten kommen laut Careerbuilder mindestens einmal pro Woche zu spät ins Büro.
16 Prozent der Angestellten kommen laut Careerbuilder mindestens einmal pro Woche zu spät ins Büro.
Foto: MEV Verlag

Doch auch bei freier Zeiteinteilung hat jeder Termine und Meetings im Kalender, die die persönliche Anwesenheit erfordern. Zu spät im Büro erschienen ist sicher jeder schon einmal, sei es, weil der Wecker nicht geklingelt hat, die S-Bahn ausgefallen ist oder man in einem Stau stand.

Eine Umfrage in den USA des Online-Karriereportals Careerbuilder kam zum Ergebnis, dass 16 Prozent der Angestellten mindestens einmal pro Woche zu spät am Arbeitsplatz erscheinen. Einige von ihnen nennen dabei besonders ausgefallende Entschuldigungen:

  • Eine Angestellte kam zu spät, weil sie dachte, dass sie im Lotto gewonnen hat (hatte sie aber gar nicht).

  • Ein Mitarbeiter hatte beim Ansehen einer TV-Sendung die Zeit vergessen.

  • Der Mitbewohner eines Angestellten hat im Streit das Kabel seines Handy-Ladegeräts durchschnitten. So konnte das Handy nicht geladen werden und weckte nicht zur gewohnten Uhrzeit.

  • Ein Angestellter kam regelmäßig zu spät, weil er dachte, dass die Anfahrt zu den Arbeitszeiten zählt.

  • Eine Mitarbeiterin entschuldigte sich fürs Zuspätkommen - ein Fuchs hatte ihre Autoschlüssel geklaut.

  • Ein Mitarbeiter sagte, er wäre doch gar nicht zu spät, er würde immer erst um 9 Uhr mit der Arbeit beginnen (die vereinbarte Startzeit war allerdings 8 Uhr).

  • Ein anderer Angestellter kam zu spät, weil er ein Vorstellungsgespräch bei einem anderen Unternehmen hatte.

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