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Typische Fehler

7 Stolpersteine bei der Freiberufler-Auswahl

30. November 2012
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Freie IT-Berater werden oft erst dazugerufen, wenn es bereits brennt. Ein Fehler, sagt Michael Chrusch von IT-Experten-Vermittler Signature Consultants.
Bevor der freie IT-Berater ans Werk geht, sind wesentliche Fragen zu klären.
Bevor der freie IT-Berater ans Werk geht, sind wesentliche Fragen zu klären.
Foto: FotolEdhar, Fotolia.de

Ob es um eng begrenzten Schulungsbedarf in Sachen SEO geht, die Einführung neuer Software oder das kritische Durchleuchten ganzer Prozesse - Entscheider ziehen aus unterschiedlichsten Gründen externe IT-Berater hinzu. Glaubt man unserer US-Schwesterpublikation CIO.com, geschieht das oft, wenn bereits Zeit- und Termindruck herrschen.

Daher lassen CIOs bei der Auswahl des freien IT-Beraters häufig Sorgfalt vermissen. Wie es besser geht, weiß Michael Chrusch, Senior Vice President von Signature Consultants. Mit ihm hat CIO.com gesprochen. Chrusch gibt folgende sieben Tipps:

1. Den Status abklären und festschreiben: Offenbar kann so etwas wie die in Deutschland bekannte Scheinselbstständigkeit auch in den USA problematisch werden. Chrusch rät dringend, Fragen zu Sozialabgaben, Steuern, Weisungsgebundenheit und anderem zu klären und dem freien IT-Berater vertraglich einen genau definierten Status zuzusichern.

2. Urheberrecht und intellektuelles Eigentum schützen: Der Schutz des geistigen Eigentums muss oberste Priorität genießen. Dieser Schutz wie auch die Sicherheit von Unternehmensdaten muss vertraglich festgeschrieben werden.