Wirtschaftsspionage

7 Techniken zur Selbstverteidigung

23. September 2013
Christoph Lixenfeld, seit 25 Jahren Journalist und Autor, vorher hat er Publizistik, Romanistik, Politikwissenschaft und Geschichte studiert.

1994 gründete er mit drei Kollegen das Journalistenbüro druckreif in Hamburg, schrieb seitdem für die Süddeutsche Zeitung, den Spiegel, Focus, den Tagesspiegel, das Handelsblatt, die Wirtschaftswoche und viele andere.

Außerdem macht er Hörfunk, vor allem für DeutschlandRadio, und produziert TV-Beiträge, zum Beispiel für die ARD-Magazine Panorama und PlusMinus.

Inhaltlich geht es in seiner Arbeit häufig um die Themen Wirtschaft und IT, aber nicht nur. So beschäftigt er sich seit mehr als 15 Jahren auch mit unseren Sozialsystemen. 2008 erschien im Econ-Verlag sein Buch "Niemand muss ins Heim".

Seit 2014 betreibt er die Informationsplattform www.wohinmitmutter.de.

Christoph Lixenfeld schreibt aber nicht nur, sondern er setzt auch journalistische Produkte ganzheitlich um. Im Rahmen einer Kooperation zwischen Süddeutscher Zeitung und Computerwoche produzierte er so komplette Zeitungsbeilagen zu den Themen Internet und Web Economy inklusive Konzept, Themenplan, Autorenbriefing und Redaktion.
Hundertprozentigen Schutz vor dem Ausgespähtwerden gibt es nicht. Aber es gibt Maßnahmen, die das Risiko deutlich senken. Einige davon sind allerdings schmerzhaft.
Die Kräfte, die uns aus dem Cyberspace bedrohen, sind noch anonymer als jeder Dunkelmann mit Sonnenbrille.
Die Kräfte, die uns aus dem Cyberspace bedrohen, sind noch anonymer als jeder Dunkelmann mit Sonnenbrille.
Foto: Shutterstock.com / Photosani

Mit der Wirtschaftsspionage ist es ein wenig wir mit K.-o.-Tropfen: Der Angriff erfolgt unsichtbar und geruchlos, und dass es ihn gab, merken Betroffene erst, wenn ein richtiges Desaster passiert. Umso wichtiger ist es, sich davor zu schützen - so weit wie möglich. Was Ausgespähtwerden und Datenverlust angeht, gibt es ausgesprochen wirkungsvolle Methoden dazu. Wir listen die besten auf und beschreiben auch ihre Nebenwirkungen. Ob man diese in Kauf nimmt, ist eine Frage der Abwägung und muss jeder für sich entscheiden.

1. E-Mails verschlüsseln

Die Technik für eine solche Verschlüsselung gibt es seit Jahren. Sie hat nur zwei Nachteile: Erstens macht es Mühe, sie zu benutzen, und zweitens muss der Empfänger dieselbe Technik einsetzen. Fakt ist, dass E-Mails grundsätzlich kein besonders sicheres Kommunikationsmedium sind, aber durch ihre weite Verbreitung unverzichtbar bleiben. Auch wenn es aufwändig klingt: Sie sollten darüber nachdenken, zumindest im Mailverkehr mit wichtigen Partnern beidseitige Verschlüsselung einzusetzen.

2. Web-Browsing verstecken

Völlige Sicherheit ist Illusion, aber trotzdem können Unternehmen eine Menge tun.
Völlige Sicherheit ist Illusion, aber trotzdem können Unternehmen eine Menge tun.
Foto: lassedesignen - Fotolia.com

Der Einsatz eines Secure-socket layers (SSL) ist nicht völlig sicher, aber auf jeden Fall deutlich sicherer, als nichts zu tun. Eine Möglichkeit, SSL zu nutzen, ist die HTTPS Everywhere-Browsererweiterung der Electronic Frontiert Foundation. Gibt es aber leider nur für Firefox und Chrome.
Noch mehr Sicherheit bietet das Tor Browser Bundle, aber es kann das Surf-Erlebnis unter Umständen deutlich verlangsamen.

3. Keine Messages über externe Server

Instant Messaging über GoogleGoogle Hangouts, Skype und ähnliches landet zwangsläufig in den Händen Dritter, weil solche Nachrichten grundsätzlich nicht direkt, sondern über einen ServerServer ausgeliefert werden. Wenn schon Instant Messaging, dann bitte über eigene Messaging Server wie zum Beispiel Ciscos United Presence. Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de

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