Händedruck, Notizen, Smalltalk

7 Tipps für Bewerbungsgespräche

05. Februar 2013
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Recruiter bilden sich oft in den ersten zehn Minuten ihre Meinung über Bewerber. Personaldienstleister Robert Half gibt Tipps, wie man diese Zeit optimal nutzt.
Bereits die ersten Minuten entscheiden darüber, welchen Eindruck man im Interview hinterlässt.
Bereits die ersten Minuten entscheiden darüber, welchen Eindruck man im Interview hinterlässt.
Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com

Der erste Eindruck zählt, auch bei der JobsucheJobsuche. Eine Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half zeigt, wie schnell Personalexperten sich eine Meinung über den Kandidaten bilden, der ihnen im Bewerbungsgespräch gegenübersitzt. Bei 60 Prozent sind es maximal zehn Minuten, bei 18 Prozent sogar nur fünf Minuten. Alles zu Jobsuche auf CIO.de

Im Blog des Online-Stellenportals Careerbuilder nennt Robert Half Empfehlungen, wie man in den ersten zehn Minuten eines Bewerbungsgesprächs glänzt:

1. Pünktlich erscheinen: Es sollte selbstverständlich sein, doch regelmäßig kommen Kandidaten in letzter Minute und abgehetzt zu Bewerbungsgesprächen. Deshalb sollte man versuchen, eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin einzutreffen. Dann muss man sich nicht beeilen, wenn der Bus zu spät kommt oder man keinen Parkplatz findet. Ist man dann wirklich eine halbe Stunde zu früh da, kann man zum Beispiel noch eine Runde um den Block laufen. Die Empfehlung von Robert Half lautet: Wer fünf bis zehn Minuten vor dem Interview zum Empfang kommt, zeigt, dass er Wert auf Pünktlichkeit legt.

Bewerbungsmappe mitbringen

2. Nicht mit leeren Händen auftauchen: Es hinterlässt einen guten Eindruck, wenn man seine Bewerbungsmappe zum Gespräch mitbringt, so der Tipp von Robert Half. Auch Zettel und Stift sollte man parat haben und sich während des Gesprächs zentrale Punkte oder Fragen notieren.

3. Kräftiger Händedruck: Auch ein kurzer, fester Handschlag ist sehr wichtig für den ersten Eindruck. Bei einer Careerbuilder-Umfrage sagte ein Viertel der Recruiter, ein schlaffer Händedruck verschlechtere die Chancen des Kandidaten auf den Job. Und obwohl es Händeschütteln heißt, soll man nicht schütteln, erläutert der Karrierebibel-Beitrag Goldener Handschlag.