Nicht immer alle auf Kopie setzen

7 Tipps für die E-Mail-Etikette

30. Juni 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer Mails schreibt, sollte Groß- und Kleinschreibung beachten und eine prägnante Betreffzeile wählen. Ist ein Telefonat sinnvoller, vermeidet man E-Mails besser.

Das Beratungsunternehmen Deloitte veröffentlichte 2009 Zahlen, nach denen der durchschnittliche Büroangestellte täglich 160 E-Mails erhält und mehr als 50 Mal pro Tag seinen Posteingang aufruft. Mitarbeiter in mittelständischen Unternehmen kommen immerhin noch auf 42 E-Mails pro Tag, errechnete Salesforce im vergangenen Jahr. Würde Übung den Meister machen, müssten wir alle längst Mail-Profis sein, mutmaßt der Careerbuilder-Blog "The Work Buzz".

Schäumt man vor Wut, sollte man sich vor dem Schreiben einer E-Mail lieber erst einmal beruhigen.
Schäumt man vor Wut, sollte man sich vor dem Schreiben einer E-Mail lieber erst einmal beruhigen.
Foto: ediPost gmbh

Wahrscheinlich bekommt jeder von uns täglich mindestens eine Mail, die den Gegenbeweis für diese Annahme antritt. Aus diesem Grund hat Careerbuilder Kommunikationsexperten um Tipps für die E-Mail-Etikette gebeten, mit denen sich auch die eigenen E-Mails verbessern lassen.

Was man unbedingt tun sollte

1. Präzise sein: In beruflichen E-Mails sollte man kurz und prägnant über einen Sachverhalt informieren. Manche E-Mailprogramme zeigen erst einmal nur die ersten Zeilen einer Mail an. Deshalb sollten die auch alle wichtigen Punkte enthalten. Außerdem sollte man die Betreffzeile auf keinen Fall leer lassen, sondern hier das Thema der Mitteilung klar benennen, schreibt Nicolas Zeitler in einem E-Mail-Knigge auf CIO.de

2. Doppelte Kontrolle: Der zweite Mail-Tipp von Careerbuilder soll verhindern, dass eine Mail mit Rechtschreibfehlern versendet wird. Vor dem Versenden sollte man noch einmal prüfen, ob sich Rechtschreibfehler in der Mail befinden. Wer beim Eintippen des Empfängernamens Auto-Vervollständigen nutzt, sollte hier auch noch einmal kurz kontrollieren, ob der richtige Empfänger eingetragen ist. Sascha Alexander rät auf CIO.de zum richtigen Aufbau einer Mail: "Strukturieren Sie Ihr Schreiben (Wichtiges nach vorn, Aufzählungen, kein bunter Themenmix)."