Xing, Facebook, Linkedin

7 Tipps für Ihr Job-Profil in Netzwerken

24. Januar 2014
Von Nicolas Zeitler
Profile in Social Networks sollten für Google optimiert sein. Dieser und sechs weitere Ratschläge, um bei surfenden Personalern einen guten Eindruck zu machen.
Lückenhafte Profile auf Karriere-Seiten wie Xing lassen auf eine schlechte Arbeitshaltung schließen, meint Karriere-Berater Tim Schoonover.
Lückenhafte Profile auf Karriere-Seiten wie Xing lassen auf eine schlechte Arbeitshaltung schließen, meint Karriere-Berater Tim Schoonover.

In Karriere-Netzwerken im Internet wollen sich Bewerber im besten Licht darstellen - manchen gelingt genau das Gegenteil. Sie geben zu viel oder sogar Widersprüchliches über sich preis und pflegen ihr Profil schlecht. "Wir müssen uns im Umgang mit diesen Seiten noch besser üben und verstehen lernen, wie genau sie funktionieren", sagt Tim Schoonover von der amerikanischen Personalberatung OI Partners im Gespräch mit Meridith Levinson von unserer US-Schwesterpublikation CIO.com.

Vor allem, wer sich nicht nur auf einer Seite, sondern gleichzeitig auf Xing, Linkedin und FacebookFacebook präsentiert, muss die Funktionen jedes Netzwerks verstehen. Das erste Augenmerk sollte laut Schoonover den Datenschutz-Einstellungen gelten: Ist das Profil öffentlich oder kann ich einschränken, wer meine Daten vollständig sehen kann? Wenn Arbeitgeber ohne Einschränkung die Profile auf mehreren Seiten einsehen können, müssen sie auf jeden Fall alle auf demselben Stand sein, mahnt der Karriere-Experte. Alles zu Facebook auf CIO.de

Wer in einem professionellen Netzwerk ein lückenhaft ausgefülltes Profil stehen lässt, muss damit rechnen, als jemand angesehen zu werden, der einmal Angefangenes nicht zu Ende führt. Und wer sich auf Facebook privat völlig anders darstellt als auf Job-Seiten, wirke wenig seriös, so Schoonover. Er rät dazu, sieben Dinge zu beachten.

1. Keywords für Suchmaschinen

In der Flut der Profile haben Personaler manchmal ihre liebe Not, geeignete Kandidaten herauszufiltern. Wer seine Kenntnisse, Erfahrungen und die angestrebte Position klar und schlagwortartig auf den Punkt bringt, erleichtert Personalverantwortlichen die Suche und macht sich auch über Suchmaschinen wie GoogleGoogle besser auffindbar. Alles zu Google auf CIO.de

2. In Job-Netzwerken den Karriere-Status mitteilen

Ob Freiberufler, fester Freier oder Teilzeit-Angestellter - der Status der derzeitigen Beschäftigung gehört laut Schoonover ins Netzwerk-Profil. Außerdem sollten Netzwerker angeben, welche Art der Anstellung sie suchen.

3. Empfehlungen von Kunden und Chefs veröffentlichen

Persönliche Empfehlungen sind hierzulande weniger üblich als in den USA - wer die Möglichkeit hat, eine Beurteilung von früheren Geschäftspartnern zu bekommen, sollte sie dennoch ergreifen. Darum muss man nicht einmal in jedem Fall ausdrücklich bitten. Schoonover empfiehlt eine andere Taktik: Einfach selbst eine gute Beurteilung über einen Geschäftspartner schreiben - er wird sich sicher gern revanchieren.

4. Personalisierte URLs

Mitglieder von Facebook und Linkedin können Links zu ihren Profilen kreieren, die den eigenen Namen enthalten. Das macht ein Profil laut Schoonover suchmaschinenfreundlicher. Tippt ein Personaler den Namen eines potenziellen neuen Angestellten in die Suchmaschine ein, landet ein Profil mit dem Namen in der Internet-Adresse weiter oben unter den Suchergebnissen. Die persönliche URL gehört laut dem Karriere-Berater auch auf Lebenslauf, Anschreiben und Visitenkarte.

5. In Gruppen mitdiskutieren

Fachwissen mit anderen teilen und öffentlich unter Beweis stellen können Netzwerker in Gruppen - möglichst zu ihrem Spezialthema. Überraschende Fragen heizen die Diskussion an, fundierte Antworten sprechen für Sachkenntnis. "Sie können in Gruppendiskussionen hervorragend zeigen, wer Sie beruflich sind", meint Schoonover. "Das ist fast wie auf einer Fachtagung."

6. Höflich sein

Scheinbar Wildfremde schließen sich einem auf TwitterTwitter als Follower an oder wollen auf Facebook Freundschaft schließen - Schoonover rät davon ab, solchen Anwärtern einfach einen Korb zu geben. Die Kontaktanfrage positiv erwidern und versuchen, herauszufinden, wie man dem anderen helfen kann, lautet sein Vorschlag. Alles zu Twitter auf CIO.de

7. In Job-Profilen auf Rechtschreibung und Grammatik achten

Nichts spricht deutlicher für schlechte kommunikative Fähigkeiten und schlampige Arbeit als falsche Schreibung und Grammatikfehler, warnt Schoonover. Wer sich also bei Linkedin, Xing oder Facebook vorstellt, sollte seine Texte lieber zweimal durchlesen als sie um jeden Preis schnell zu veröffentlichen.