Mitarbeiterplanung

8 Beispiele für Just in Time Workforce

03. Januar 2012
Von Kolja Kröger
Heute Australien, morgen schon England. In Zeiten leergefegter Arbeitsmärkte verteilen Firmen ihrer Mitarbeiter immer schneller und flexibler. Accenture gibt 8 Ratschläge.

Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist fast leergefegt. Schnell qualifizierte Leute für eine Position zu finden, stellt Firmen nicht selten vor enorme Herausforderungen. Die Berater von Accenture empfehlen Unternehmen daher, sich so aufzustellen, dass sie die eigenen Leute für plötzlich anfallende Aufgaben schnell umdisponieren oder Experten von außen anzapfen können. Eigene Mitarbeiter bei Bedarf erst auszubilden, dauere einfach zu lange.

Nachdem "Just in time"-Prozesse die Produktion flexibilisiert und Herstellungskosten gesenkt haben, sei nun Zeit für eine Mitarbeiterplanung "Just in time". Wie das geht, beschreiben Susan Cantrell, Norbert Büning und Breck Marshall von Accenture in ihrem Aufsatz "Creating a Just-in-Time Workforce" anhand von acht Beispielen. In unserer Bildergalerie werden sie noch einmal veranschaulicht.

Ganze Abteilungen greifen anderen Kollegen unter die Arme

1. Springer einsetzen: Eine internationale Bank leistet sich eine ganze Abteilung mit 450 Top-Mitarbeitern, die von jetzt auf gleich überall auf der Welt eingesetzt werden können. So leitete eine Kollegin eine Filiale in Australien, von der sie kurzerhand für das Personalmanagement in der britischen Zentrale abgezogen wurde. Diese Springer-Mannschaft wird von einer eigenständigen Personalabteilung betreut.

2. Voneinander lernen: Schwankende Auftragsvolumen können dazu genutzt werden, Mitarbeiter an Abteilungen mit hohem Arbeitspensum auszuleihen. So schickte eine Beratungsagentur ihre Strategieberater eine Woche auf Seminar, damit sie den Kollegen in arbeitsaufwändigen Talentmanagement-Projekten unter die Arme greifen können.In einer anderen Firma nehmen Büromitarbeiter Kundenanrufe entgegen, wenn das Call Center ausgelastet ist.