Von Tchibo, Starbucks und Swarovski

8 Ratschläge für Innovationen

18.01.2010
Von Johann  Füller

Einfache Regeln und respektvoller Umgang

4. Stellen Sie Spielregeln auf und überwachen Sie deren Einhaltung
Jeder Wettbewerb und jede Online-Gemeinschaft benötigen möglichst einfache, aber wirkungsvolle Regeln, die für einen respektvollen Umgang mit den Ideen und miteinander sorgen. Bei Starbucks überwachten die Macher alle Kommentare und Bewertungen. Sie mussten aber letztlich von den mehr als 500.000 Meinungsäußerungen nur eine Handvoll wegen ihres rassistischen oder obszönen Inhalts löschen.

Auf Tchibo-ideas.de betonen die Verantwortlichen das Wir-Gefühl aller Teilnehmer und duzen die Nutzer in den Texten, um auf diese Weise Nähe und Vertrautheit zu schaffen. Bei allen Vorschlägen gibt es einen Link, um einen möglichen Missbrauch wie eine Copyright-Verletzung oder einen beleidigenden Kommentar zu melden.

Bei Enlightened wurden alle Einträge täglich überwacht, um Manipulationen zu verhindern.

5. Seien Sie als Unternehmensvertreter präsent
In der Jury des Uhrendesignwettbewerbs saß Nadja Swarovski als eine Vertreterin des Unternehmens, aber natürlich auch als Repräsentantin der Eigentümerfamilie.

Bei Starbucks unterstützt Konzernchef Howard Schultz das Projekt. Zudem gibt es 20 bis 30 Moderatoren aus dem Unternehmen, die mit Bild vorgestellt werden. Sie bewerten die Vorschläge und sollen interessante Ideen umsetzen. In einem eigenen Blog "Ideas in Action" berichten sie regelmäßig über Fortschritte bei der Einführung.

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