Mobile IT, BYOD, IPv6

8 Trends bei der Netzwerksicherheit

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Neuerungen verändern die Anforderungen an die Netzwerksicherheit teilweise stark. Anbieter Sophos nennt die kritischsten Punkte - und Schutzmaßnahmen.

Neue mobile Betriebssysteme und private Endgeräte im Unternehmen sowie der Trend zu Software-as-a-Service (SaaSSaaS) erschweren die Sicherung von Netzwerken immer mehr. Der Security-Anbieter Sophos hat acht Trends zusammengestellt und skizziert ihre Auswirkungen auf die Netzwerksicherheit. Alles zu SaaS auf CIO.de

Risiko BYOD: "Meldet sich ein Benutzer mit einem Gerät an, auf dem schädliche Codes ausgeführt werden, sollte eine Netzwerksicherheitslösung dies feststellen können und entsprechend Abhilfe schaffen", meint Sophos.
Risiko BYOD: "Meldet sich ein Benutzer mit einem Gerät an, auf dem schädliche Codes ausgeführt werden, sollte eine Netzwerksicherheitslösung dies feststellen können und entsprechend Abhilfe schaffen", meint Sophos.
Foto: Ben Chams - Fotolia.com

1. Mobile Netzwerke, VPNs und Roaming: Mobile Benutzer stellen die herkömmliche Netzwerksicherheit laut Sophos auf eine harte Probe, Bring-Your-Own-Device (BYOD) macht Firewalls immer durchlässiger. „Es gilt Sicherheitslösungen zu finden, die PC-Lösungen abbilden oder verbessern, gerade weil viele Unternehmen Wert auf die Erweiterung der Konnektivität auf kleine Zweigstellen oder Home Offices legen“, so der Anbieter. Da sich die Netzwerkgrenzen so immer weiter verlagerten, müsse die Netzwerkstrategie den plattformübergreifenden Zugriff sicher gestalten.

2. Gezielte Angriffe und APTs: APTs (Advanced Persistent Threats) stellen die nächste Generation der Internetkriminalität dar. „Da die Angreifer immer dreister und die Techniken immer ausgefeilter werden, muss die Netzwerksicherheit in andere Sicherheitsdienste integriert werden, um Angriffe zu erkennen“, meint Sophos. Um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, müssten Sicherheitsfunktionen in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

3. Konsumerisierung und BYOD: Es gibt immer mehr private Apple- und Android-Geräte in Fimennetzwerken. Damit die Konsumerisierung nicht zum Problem wird, müsse sich die Sicherheitsstrategie auf die Netzwerksicherheit von Geräten ohne oder mit nur eingeschränkt funktionierenden Endpoint Agents konzentrieren, rät Sophos: „Meldet sich ein Benutzer mit einem Gerät an, auf dem schädliche Codes ausgeführt werden, sollte eine Netzwerksicherheitslösung dies feststellen können und entsprechend Abhilfe schaffen.“ Konsumerisierung der IT und BYOD erhöhten die Wichtigkeit der Abstimmung verschiedener Sicherheitslösungen.

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