Rewe-Pauschaltouristik

Alle Buchungen im Blick

11. Oktober 2004
Rewe-Pauschaltouristik hat Grund zum Feiern: Seit zehn Jahren versorgt ein dispositives Informationssystem den Urlaubsspezialisten mit optimal aufbereiteten Planungs- und Entscheidungsgrundlagen.

Reisen sind verderbliche Güter. Jeder Platz im Flugzeug, der nicht besetzt ist, jedes fest eingekaufte Hotelbett, das leer bleibt, kostet den Reiseveranstalter viel Geld. Deshalb sind aktuell aufbereitete Informationen in dieser Branche ein Muss: Wie ist der aktuelle Stand von Buchungen und Reservierungen? Welche freien Kapazitäten gibt es noch bei Fluggesellschaften und in den Hotels? Über solche Daten muss ein Unternehmen wie die Rewe-Pauschaltouristik ständig im Bilde sein. Schließlich verhindert das Optimieren der Flugplanung oder die frühzeitige Stornierung nicht belegter Hotelbetten Verluste.Und wenn sich ein Ziel in der neuen Saison als unerwartet beliebt erweist, dann wollen die Einkäufer kurzfristig zusätzliche Plätze in Hotels und Flugzeugen buchen können.

Um das zu ermöglichen, müssen vorhandene Daten so aufbereitet werden, dass sie sich kurzfristig zu Analysen verdichten lassen. Deshalb führte man bei der Rewe-Pauschaltouristik bereits 1994 das dispositive Informationssystem "IS"ein: In einem SAS Data-Warehouse sind die konsolidierten operativen Daten aus den Reservierungs- und Buchungssystemen gespeichert. Mit deren Hilfe sichert das IS "die schnelle und konsistente Versorgung der Anwender mit Informationen - passend zu den ganz persönlichen Wünschen des einzelnen Nutzers", erklärt Andreas Wiesemann, Leiter Informationstechnologie bei der Rewe-Pauschaltouristik.

Neben IS verfügt das Reiseunternehmen - wie sämtliche Wettbewerber - auch noch über ein so genanntes Reiseproduktionssystem namens "Blank", mit dem sämtliche Buchungen von Hotels und Flügen abgewickelt sowie Rechnungen erstellt werden.

"Mit den Auswertungen und Analysen, die das SAS System uns heute bietet, wäre Blank überfordert gewesen", so Wiesemann, "schließlich geht es auch darum, dass die Abfragen sehr schnell zur Verfügung stehen". Die Übernahme der Daten aus dem Reiseproduktionssystem in das Data Warehouse bereitete keinerlei Schwierigkeiten. Mit der Java-basierten Anwendung IS können alle Anwender jede Abfrage selbst vornehmen. "Einschränkungen wären natürlich machbar gewesen, wir nutzen das aber nicht. Es ist sogar jedem möglich, selbst definierte Abfragen abzuspeichern", erläutert Wiesemann. Diese Offenheit und Bedienerfreundlichkeit habe zu einer großen Akzeptanz des Systems geführt.

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