4 Sicherheitstipps für Timeline

Alle Fakten zur Facebook-Chronik

16. Februar 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wir haben Tipps für Sie zusammengestellt, wie man das Beste aus der Chronik herausholt und auch nach der Umstellung seine Privatsphäre so gut wie möglich schützt.

Noch ist sie freiwillig, doch in den kommenden Tagen soll die Chronik bei allen Facebook-Nutzern freigeschaltet werden. Ob sie das wollen oder nicht. Die FacebookFacebook Chronik macht es jedem Nutzer einfach, schnell an ältere Beiträge zu gelangen. Das hat aber auch einen Nachteil: Denn durch die Chronik können auch andere leichter auf diese Inhalte zugreifen. Alles zu Facebook auf CIO.de

Die Privatsphäre schützen

Die Facebook-Chronik verlangt noch stärker als das klassische Profil, dass man sich mit seinen Privatsphäre-Einstellungen beschäftigt.
Die Facebook-Chronik verlangt noch stärker als das klassische Profil, dass man sich mit seinen Privatsphäre-Einstellungen beschäftigt.
Foto: Hersteller

Warum bemängeln viele, dass die Facebook-Chronik die Privatsphäre von Facebook-Nutzern bedroht? Das liegt unter anderem daran, weil man mit der Chronik-Funktion sehr schnell zu älteren Einträgen und Kommentaren anderer Nutzer gelangen kann. In der klassischen Darstellung musste man sich lange und mühsam durchklicken, um zu einem zwei Jahre alten Profileintrag zu kommen. Mit der Chronik klickt man in der Zeitleiste rechts im Bild auf das entsprechende Jahr und kommt so schnell zu alten Einträgen.

Momentan werden Profile nicht von einem auf den anderen Moment umgeschaltet. Wenn man zum Beispiel am 14. Februar vom klassischen Profil zur Chronik gewechselt hat, gibt Facebook einem Zeit bis zum 21. Februar. Erst dann wird das Profil als Chronik veröffentlicht. Man muss also darauf achten, bis dahin alle notwendigen Einstellungen vorzunehmen.

Christian Remse von unserer Schwesterpublikation Macwelt gibt vier Tipps, wie man sein Profil auch mit der Timeline vor den neugierigen Blicken anderer schützt.

1. Die Privatsphäre-Einstellungen

Klicken Sie rechts oben auf den Pfeil und dann auf "Privatsphäre-Einstellungen". Bei "Kontrolliere die Standardeinstellung für deine Privatsphäre" sollten sie "Freunde" oder - wenn der Kreis der Leser noch klarer definiert sein soll - "Benutzerdefiniert" auswählen. Um ihre Privatsphäre zu schützen, rät Christian Remse, bei der Option "Funktionsweise von Verbindungen" einzuschränken, wer Ihre Chronik sehen darf. Dafür stellt man "Wer kann per Name oder Kontaktinformationen nach deiner Chronik suchen?", "Wer kann in deiner Chronik posten?" sowie "Wer kann Beiträge von anderen Personen in deiner Chronik sehen?" auf "Freunde".

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