Umwelt-Audit in der IT durchgeführt

Amer Sports prüft Energiebilanz beim Outsourcing

06. Februar 2009
Von Andreas Schmitz
Der Sportartikelhersteller hat kürzlich ein Umwelt-Audit auch in der IT durchgeführt. Dabei hat Amer Sports Kohlendioxidmengen in sogenannten Carbon Footprints erfasst. Das Resultat war ein Bewusstseinswandel. Group-CIO Thomas Henkel über Green IT als Konsequenz und wie die IT Energie sparen kann.

Herr Henkel, Sie haben Teile des Rechenzentrums ausgelagert und entledigen sich damit des Problems, sich mit Green IT zu beschäftigen …

Thomas Henkel: Nein, das stimmt nicht. Es ist richtig, dass wir den Betrieb der SAP-Systeme für unsere geschäftskritischen Anwendungen an T-Systems ausgelagert haben. In der Auswahlphase haben wir jedoch Informationen über die Energiebilanzen der Rechenzentren eingefordert.

Waren diese Informationen entscheidend für die Auswahl des Partners?

Nein, das nicht. Sicher haben Kriterien wie Service Level Agreements (SLAs) und Kosten eine höhere Gewichtung.

Der Preis schlägt also noch das Umweltbewusstsein …

Amer Sports bietet mit den Marken Salomon, Wilson, Suunto, Atomic und Mavic Produkte für Sport in der Natur an. Deshalb haben wir auch über Nachhaltigkeit viel nachgedacht.

Was heißt das konkret?

Wir haben uns überlegt, wie wir unseren Kohlendioxidausstoß verringern konnten. Dass wir den größten Effekt über unsere Produktionsstandorte erreichen würden, war uns schnell klar. So haben wir in den Wintersportfabriken angefangen - durch Wasser- und Ölrückgewinnung, durch Müllvermeidung und durch Ideen zum geringeren Stromverbrauch der Maschinen.

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