Volks- und Raiffeisenbanken

Android-App jetzt als Bank-Filiale

12. Januar 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der IT-Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) GAD hat eine App für Smartphones mit Android-Betriebssystem entwickelt. Lehr-Videos auf der GAD-Website sollen die Nutzer über den sicheren Umgang mit Mobile Banking aufklären.

Die Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken) setzen auf mobile Services. Kunden können ihre "mobile Filiale" ab sofort zusätzlich zur iPhone-App auch als App für SmartphonesSmartphones mit Android-Betriebssystem nutzen. Verantwortlich ist dafür die GAD eG aus Münster, die als IT-Dienstleister, RechenzentrumRechenzentrum und Softwarehaus für rund 440 BankenBanken fungiert. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Laut GAD erhält der Nutzer über die Funktion "Banking" eine Übersicht seiner Umsätze und Kontobewegungen. Außerdem kann er Überweisungen tätigen und Prepaidkarten aufladen. Weitere Funktionen sind das Sperren von Karten und Kontaktaufnahme mit Bankberatern.

Eine Zwei-Wege-Übermittlung soll Daten und Transaktionen beim Mobile Banking schützen. Für die Durchführung einer Überweisung wird die notwendige Transaktionsnummer (TAN) nicht über das Mobiltelefon übermittelt, sondern in einem Kartenlese-Gerät generiert. Dieses sogenannte Smart-TAN-Opticverfahren soll Schutz gegen Phishing-Attacken gewähren.

Bei den Zwei-Schritt-TAN-Verfahren wird die eigentliche Transaktion von der Übermittlung der dazugehörigen TAN getrennt. Jede TAN wird erst unmittelbar vor einer Transaktion generiert, ist mit dem Auftrag logisch verknüpft und immer nur für diesen gültig, so der IT-Dienstleister.