Facebook, Linkedin, Twitter

Angriff auf soziale Netzwerke

08. Februar 2010
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Soziale Netzwerke geraten verstärkt ins Visier von Hackern und Online-Kriminellen. Für diese sind Facebook, Myspace und Co. ein ideales Einfallstor, um in Unternehmen geschäftskritische Daten und Informationen zu stehlen.
Facebook und twitter: Ständig im Visier.
Facebook und twitter: Ständig im Visier.

Soziale NetzwerkeNetzwerke wie Facebook, Myspace oder Linkedin erfreuen sich großer Beliebtheit bei Nutzern, ebenso das Zwitschern auf dem SMS-Portal TwitterTwitter. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

70 Prozent mehr Spam und Malware

Ein wenig erfreulicher Nebeneffekt ist, dass diese Social-Networking-Plattformen inzwischen auch lohnende Angriffsziele für Hacker sind, etwa um Usern Schadsoftware zuzuschicken oder sie auf gefährliche Download-Seiten zu locken. Auch der Versand von Spam über soziale Netzwerke nimmt ständig zu.

Unternehmen leiden immer mehr unter Spam-, Phishing- und Malware-Attacken aus sozialen Netzwerken.
Unternehmen leiden immer mehr unter Spam-, Phishing- und Malware-Attacken aus sozialen Netzwerken.

Bereits 57 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke erhalten auf diese Weise unerwünschte Nachrichten. Insgesamt sei der Versand von MalwareMalware und Spam über FacebookFacebook, Linkedin und Co. im vergangenen Jahr um rund 70 Prozent gestiegen, wie der IT-Sicherheitsanbieter Sophos in seinem "Security Threat Report 2010" feststellt. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Malware auf CIO.de

Unternehmen haben Angst vor Datenklau

Genau deshalb machen sich inzwischen auch 72 Prozent der Unternehmen ernsthafte Sorgen um ihre Datensicherheit. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren "nur" zwei Drittel besorgt.