Facebook-Verbot

Angst vor Laptop- und Smartphone-Verlust

04. Oktober 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
IT-Verantwortliche von US-Unternehmen sorgt beim Datenverlust vor allem der physische Verlust von Laptops, Smartphones und anderen mobilen Geräten. Soziale Netzwerke und E-Mails erregen Sicherheitsbedenken.

Trotz wachsendem Sicherheitsbewusstsein sind US-Unternehmen in hohem Ausmaß von Datenverlusten betroffen. Insgesamt 36 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten von der Enthüllung sensibler oder peinlicher Informationen betroffen war. Das ergab eine Studie des SaaS-Anbieters Proofpoint.

Ein knappes Drittel der Unternehmen bestätigt, dass in ihrem Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten Kundeninformationen auf unzulässige Weise veröffentlicht oder gestohlen wurden. So berichteten 29 Prozent, dass bei ihrem Arbeitgeber im vergangenen Jahr geistiges Eigentum auf unzulässige Weise veröffentlicht oder entwendet wurde.

53 Prozent der Befragten haben große Bedenken beim Thema soziale NetzwerkeNetzwerke und sorgen sich wegen des Risikos, dass Informationen durchsickern. 53 Prozent verbieten ihren Mitarbeitern ausdrücklich die Nutzung von Facebook, 31 Prozent die von LinkedIn. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Außerdem beobachtet ein Fünftel der Unternehmen, ob in sozialen Netzwerken geheime, sensible oder private Informationen über sie veröffentlicht werden. 20 Prozent haben wegen Verletzung der Social Networking-Richtlinien Disziplinarmaßnahmen gegen einen Mitarbeiter eingeleitet. Sieben Prozent haben einem Mitarbeiter wegen der Verletzung dieser Guidelines gekündigt.