BI-Survey 2009: Schlechter Support von großen Anwendern

Anwender beklagen zu langsame BI-Systeme

14. April 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Bei BI-Lösungen dauern Analyse-Abfragen zu lange und der Support durch die BI-Hersteller ist unzureichend. Zudem nutzt nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter BI-Anwendungen bei der täglichen Arbeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Unternehmen, die eine Business-Intelligence-Lösung einsetzen, wollen damit zeitnahen Zugriff auf aktuelle und geschäftlich relevante Daten. Deren schnelle Auswertungen sollen außerdem zuverlässige Informationen für fundierte Geschäftsentscheidungen liefern.

Soweit die rosige Theorie, die BI-Praxis dagegen sieht grau aus, denn viele Unternehmen sind mit den für die Datenauswertung eingesetzten Werkzeugen nicht zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "The BI Survey 8", die bereits zum achten Mal in Folge erscheint. Sie wurde vom BI-Experten Nigel Pendse in Zusammenarbeit mit dem Business Application Rersearch Center (BARC) erstellt.

Performance-Probleme bei Datenauswertungen

Problem Nummer Eins ist für knapp ein Fünftel der Befragten eine geringe Geschwindigkeit bei Datenauswertungen. Rund 16 Prozent bemängelten die schlechte Datenqualität und knapp 14 Prozent sehen die Gründe für die Probleme mit ihrer BI-Anwendung in der Unternehmenspolitik.

31 Prozent sagten, sie hätten keine signifikanten technischen sowie administrativen Probleme mit ihrer BI-Software. In diesem Bereich gehen die Wahrnehmungen der Anwender und der Software-Lieferanten jedoch weit auseinander. Nur elf Prozent der BI-Hersteller stimmen dieser Ansicht zu.

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