ERP-Trends

Anwender fordern Investitionssicherheit

27. Oktober 2008
Von Jacqueline Pohl
ERP-Nutzer bekommen Bauchschmerzen, wenn sich Veränderungen anbahnen. Sowohl Umstrukturierungen beim ERP-Hersteller als auch neue Releases sorgen für Unsicherheit.

In einer Studie wurden 2317 Unternehmen zu ihrer Zufriedenheit mit ihrem ERP-System und ihren größten Sorgen befragt. Die allgemeine Zufriedenheit bewegt sich auf einem hohen Niveau. Was Unternehmen jedoch sehr bemängeln, sind unerwartete Veränderungen, sei es ein Wechsel der Ansprechpartner beim ERP-Software-Anbieter durch Umstrukturierungen oder ein unregelmäßiger Update-Zyklus.

IT-Manager fordern ein hohes Maß an Investitionssicherheit, wenn sie sich für ein ERP-System entscheiden. Regelmäßige Updates werden erwartet, damit die Software auch in zehn Jahren noch auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Gleichzeitig scheuen sich Unternehmen aber vor der Migration auf eine neue Hauptversion. Tiefgreifende Veränderungen am System, die für die User und die IT-Abteilung eine aufwändige, zeit- und kostenintensive Umstellung erfordern, stellen eine große Hürde dar. Innovationen und neuen Konzepten, die der ERP-Entwickler als besondere Highlights ansieht, stehen Unternehmen daher eher skeptisch gegenüber.

Die ERP-Zufriedenheitsstudie wurde von Intelligent Systems Solutions GmbH bereits zum vierten Mal länderübergreifend durchgeführt. In den befragten Unternehmen sind 63 verschiedene ERP-Lösungen im Einsatz. Die Studie kann unter ERP-Z oder bei Trovarit im PDF-Format heruntergeladen werden. Die Zusammenfassung ist kostenlos, die detaillierten Ergebnisse sind für 600 Euro (inklusive Zufriedenheitsprofile) oder 150 Euro (ohne Zufriedenheitsprofile) zu haben. Unternehmen, die an der Studie teilgenommen haben, erhalten 50 Prozent Rabatt.

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus