Wie sich CIOs auf Wünsche der Nutzer einstellen sollten

Anwender frustriert über zu langsame IT-Abteilungen

01. August 2008
Von Alexander Galdy
Schlechtes Zeugnis für CIOs: Immer mehr User werden in Zukunft wegen ihrer IT-Abteilung frustriert sein. Der Vorwurf lautet: Es dauert zu lange, bis es zu technischen Veränderungen kommt.
Wenn es mal wieder länger dauert, bis der Fortschritt kommt, steigt bei immer mehr Usern die Unzufriedenheit über die IT.
Wenn es mal wieder länger dauert, bis der Fortschritt kommt, steigt bei immer mehr Usern die Unzufriedenheit über die IT.
Foto: MEV Verlag

Heute sind bereits 30 Prozent der Nutzer unzufrieden mit ihrer Firmen-IT. 2013 wird es bereits die Hälfte aller Anwender sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Gartner. Der Marktforscher nennt auch den Grund für die zunehmende Unzufriedenheit bei den Anwendern: User geben sich nicht mehr nur mit dem zufrieden, was ihnen die IT-Abteilung vorsetzt.

Bei den Nutzern wächst die Bereitschaft, auch mit web-basierten Alternativen zu arbeiten. Das liegt daran, dass die Mitarbeiter immer technik-affiner werden. Das gilt übrigens für alle Altersklassen.

Zufriedenheit der digitalen Generation sinkt

Die Zufriedenheit der Anwender im Unternehmen wird in dem Maß weiter sinken, wie der Anteil der "digitalen Generation" an der Belegschaft zunimmt. Dieser wird auch dadurch verstärkt, je länger Firmen damit warten, in "weiche Techniken" zu investieren. Dazu gehört Social Software, deren Wertigkeit weniger greifbar ist als bei den bisherigen Prozess- und Daten-zentrischen Werkzeugen der IT-Abteilung.

Laut Gartner folgt die Einführung von alternativen Techniken innerhalb eines Unternehmens demselben Muster wie außerhalb. Dieser Umstand zeigt, dass es einen Weg gibt, diesen Prozess zu beschleunigen. Das geht aber nur, wenn die IT-Verantwortlichen eine Tatsache endlich begreifen: alle Nutzer haben verschiedene Ansprüche und Bedürfnisse, was die IT angeht.

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