Ab 2008 wird ein multidimensionaler Ansatz nötig

Anwendungen: Die integrierte Revolution steht vor der Tür

03. Januar 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die eine Revolution liegt gerade hinter uns, da ruft der Marktforscher Gartner schon wieder zu den Barrikaden: Nach 35 Jahren "administrativer Revolution" kommt nun der Ausbruch aus den Anwendungs-Silos in eine "schöne neue Welt" des bunt gemischten Applikationen-Portfolio-Managements.
Andy Kate, Vizepräsident bei Gartner, sieht CIOs vor großen Herausforderungen.
Andy Kate, Vizepräsident bei Gartner, sieht CIOs vor großen Herausforderungen.

Manch ein CIO mag ja schon froh sein, sieben Tage die Woche störungsfreien 24-Stunden-Service zu liefern. Wem es außerdem noch gelingt, der Führungsriege den Wertschöpfungsbeitrag der eigenen Arbeit zu demonstrieren, darf sich auf die Schulter klopfen. Glaubt man aber Gartner-Vizepräsident Andy Kyte, müssen CIOs ab 2008 kräftig die Ärmel hochkrempeln: Bis 2013 muss das Anwendungs-Portfolio-Management stehen.

Das heißt konkret: War es jahrzehntelang darum gegangen, mittels IT die Produktivität zu steigern und administrative Aufgaben zu lösen - und das möglichst schnell und effizient - geben künftig die User den Ton an. An ihren Bedürfnissen werden CIOs ihre Arbeit ausrichten.

Dr. IT dreht die Pillen

Gartner schwärmt von der Revolution des Wissens, die nun die IT-Welt auf den Kopf stellen wird. So werde die IT in großen Pharmakonzernen Medikamente entwickeln helfen, statt sie nur herzustellen und zu vertreiben.

Der Bereich Human Ressources wird künftig per Business Process OutsourcingOutsourcing abgewickelt, Kundenbindungs-Management durch Software as a Service unterstützt und die Lagerbestände auf Basis einer service-orientierten Architektur verwaltet, so Andy Kyte. Alles zu Outsourcing auf CIO.de