Healthcare IT


Flagschiff von IBM

AOK und Barmer leisten sich Highend-Speicher

05. Januar 2011
Von Hartmut  Wiehr
An sich ist Sparen bei Krankenkassen angesagt. Nicht so bei der gkv informatik: Um die Speicherkapazität um 50 Prozent zu erweitern, setzt die gkv auf den leistungsstärksten und teuersten Speicher von IBM.

Die gkv informatik, IT-Dienstleister für gesetzliche Krankenversicherungen im Verbund von verschiedenen AOKs und der Barmer Krankenkasse, musste laut eigener Aussage vor allem den steigenden Storage-Bedarf bei den betreuten Krankenkassen bewältigen. Nur so ließe sich eine bessere Unterstützung der Geschäftsprozesse von AOK und Barmer erreichen, heißt es bei der gkv.

Problematisch zeigte sich insbesondere das hohe Speicherwachstum bei gleichzeitig begrenzter Infrastruktur im RechenzentrumRechenzentrum der gkv. Es ging außerdem um Fragen der Hochverfügbarkeit, der Vorsorge im Katastrophenfall und um Performance-Management. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Man hat sich schließlich bei der Erweiterung der Speicherkapazität im Rechenzentrum für ein Upgrade auf DS8700-Highend-Speichersysteme von IBMIBM entschieden. Insgesamt sollen 6 Systeme dieses Typs mit insgesamt 26 Frames und einer Gesamtkapazität von fast 2 Petabyte (2.000 Terabyte) installiert werden. Damit würde die installierte Speicherkapazität bei der gkv informatik um etwa 50 Prozent wachsen. So will man mit dem weiter steigenden Speicherwachstum im Gesundheitswesen Schritt halten. Alles zu IBM auf CIO.de

Die gkv informatik definiert ihre Aufgaben wie folgt: "Das Geschäftskonzept besteht in der Bereitstellung und Optimierung der zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben öffentlich-rechtlicher Krankenkassen notwendigen Informations- und Kommunikationstechnologie mit der übergeordneten Zielstellung, einerseits die Service-Qualität zu erhöhen und andererseits die damit verbundenen Kosten zu senken."